Ghanzi

Ghanzi

In Botswana ist Ghanzi das Zentrum von der Rinderzucht. Es gibt hier über 200 Rinderfarmen auf insgesamt 6 Prozent des Raumes von Botswana. Sie liegen allesamt eng nebeneinander und werden mit Zäunen voneinander abgetrennt. Dieses Gebiet ist weltweit bekannt, eine der besten Regionen für die Rinderzucht zu sein. Das Fleisch ist überdurchschnittlich qualitativ hochwertig und stammt von Rindern, die stets freilaufend sind. Das Rindfleisch, welches von der Botswana Meat Commission, kurz BMC, überwiegend in die EU und nach Großbritannien exportiert wird, kommt zu 75 Prozent aus Ghanzi und seinen Farmern. In diesem Land ist der drittgrößte Wirtschaftszweig die Rinderzucht.
Die Stadt Ghanzi besteht aus einem Gemisch von ethnischen Gruppen wie der Afrikaaner, der Herero, der Sans, der Batawana und der Bakgalagadi. Sie siedeln seit dem Ende vom 19. Jahrhundert in dieser Region.
Vom weiten Farmland östlich gelegen dehnt sich das gigantische Zentralkalahari-Wildreservat aus. Dazwischen befindet sich ein 58 km weitläufiger Streifen von Nichts. Wie eine Art Freiraum zwischen den Farmern und der Wildnis, zwischen deren Vieh und den Kalahari-Raubtieren.
Einige dieser Rinderfarmen haben Wildlife-Konzessionsgebiete und Game Ranches. Im Genauen wurde ihnen Land zugewiesen, welches sich in der unmittelbaren Umgebung ihrer Farm befindet. So können Besucher für die Beobachtung von Wild kommen und für Ausflüge in das Reservat. Wanderungen in der Wüste können unter Führung von Sans stattfinden. Diese werden Ihnen dann ihre traditionelle Art und Weise zu Leben in der Wüste vorstellen, und wie sie respektvoll mit den Wasser- und Nahrungsressourcen umgehen.
Sie können bei der Unterkunft wählen, zum einen gibt es in Ghanzi Chalets oder luxuriöse Rondavels und zum anderen können Sie direkt vor Ort in Grashütten nächtigen.
Die Kuru Family of Organisation ist eine Gruppe, die sich aus sieben unterschiedlichen Organisationen zusammensetzt. Ihr Ziel ist das San-Volk und deren Kultur zu fördern. Des Weiteren fördern und unterstützen sie äußerst begabte Maler aus dem Volk. Viele von ihnen haben sogar schon im Ausland ihre Werke ausgestellt und auch verkauft. Hauptthema dieser sehr fantasiereichen und bunten Ölbilder ist die Beziehung von Mensch und Natur.
Die Organisation Gantsicraft ist ebenfalls Mitglied der Kuru Family und verhilft den ländlichen Einwohner vom Distrikt zu Einkommensquellen. Sie schalten für die Bewohner und ihre Handwerkskunst Werbung und vertreiben diese national und international. Von ihnen wird in Ghanzis Zentrum ein Geschäft betrieben, welches die hochwertigen Erzeugnisse wie Lederwaren, Schmuck aus Straußeneiern, Jagdsets, Gürtel, traditionellen Musikinstrumenten und Holzschnitzereien der San verkauft.

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