Kubu Island

Kubu Island

Kubu Island ist eine der begehrtesten Sehenswürdigkeit von Makgadikgadi und liegt in der Nähe vom südwestlichen Uferbereich der Sowa-Pfanne. Bei Kubu Island handelt es sich um eine geringe felsige Anhöhe, die geformt ist wie ein Halbmond. Die Länge beträgt ca. einen Kilometer und die Hanglagen sind bedeckt von fossilen Überresten abgeschliffenen Gerölls. Letztere lassen auf den prähistorischen See und dessen Wasserstände zurück schließen. Von den früher dort beheimateten Wasservögeln abstammender fossilisierter Guano, hat zahlreiche Steine bedeckt. Auf Kubu Island sind viele Affenbrotbäume in den skurrilsten Formen gewachsen. Diese sind wiederum umgeben von der weißen salzgetränkten Oberfläche der Pfanne, was dafür sorgt, dass eine Stimmung entsteht, die einen erschaudern lassen kann. Sieht man von der herausragenden Schönheit und seiner gespenstig wirkenden Abgeschiedenheit ab, kann Kubu Island zahlreiche historische und archäologische Funde aufweisen. Diese liefern nicht nur Hinweise auf die neuere Geschichte, sondern auch auf die frühe Besiedlung durch Menschen. Auch heute kommt es auf der kleinen Insel und entlang ihrer einstigen Uferlinien immer noch zu Funden von Pfeilspitzen und Steinzeitwerkzeugen. Auf Kubu Island gibt es zudem Steinwälle und eine runde Mauer aus Steinen, woraus man schließen kann, dass die Insel eventuell früher den Randgebieten vom Reich Groß-Simbabwe angehörte. Sein Zentrum Masvingo befand sich dann in dem jetzigen Simbabwe.

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