Der Ort Molepolole

Der Ort Molepolole

Die letzte größere Ansiedlung auf der Route zu dem Khutse-Wildreservat ist Molepolole. Oft wird dieser Ort auch genannt als „Tor zur Kalahari“. Mit einigen Unterbrechungen bewohnten die letzten 400 Jahre die Bakwena diese Gegend. Einige Familien üben bis heute noch die traditionelle Bauweise aus, mit dem Erbauen von Steinmauern rund um die Höfe. Das Stadtzentrum ist modern hergerichtet und sorgt mit den vielen Geschäften für ein reges Treiben. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört in erster Linie das Kgosi Sechele I Museum. Untergebracht wurde es in der einstigen Polizeistation von 1902, werden dort Ausstellungen organisiert, die sich damit die beschäftigen, dass die Kultur der Bakwena nicht ausstirbt. Des Weiteren verwirklicht das Museum Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche und leitet Führungen durch Molepolole. Außerdem präsentiert das Kgosi Sechele I Museum kunstgewerbliche Gegenstände. An der Hauptstraße liegt ein weiteres auffallendes Wahrzeichen der Stadt, die Scottisch Livingstone Church. Erbaut wurde sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts und das Scottish Livingstone Hospital, welches sich ebenfalls an der Hauptstraße befindet, kam in den 30er Jahren hinzu. In unmittelbarer Umgebung zu Molepolole, an der Thamaga Road, können Sie die Livingstone-Höhle besuchen. Vom Stamm Kwena und dessen Medizinmann wurde Livingston eindringlich davor gewarnt die Höhle zu betreten, da es sein sicherer Tod sei. Livingstone ignorierte diese Warnung, ging hinein und kam ohne einen Kratzer wieder heraus. Seitdem geht man davon aus, dass die kurzzeitige Bekehrung zum Christentum vom Häuptling Secheles, durch diese Begebenheit veranlasst wurde.

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