Reisebericht Namibia / Botswana / Simbabwe Reise von Birgit und Walter Heuser

Reisebericht Namibia von Walter und Birgit Heuser

Reisebericht Namibia / Botswana / Simbabwe Reise

Wir, das sind Birgit und Walter aus dem Rheinland, wurden vor sechs Jahres mit dem „virus africanus“ infiziert und haben schon Südafrika und Namibia in unser Herz geschlossen. Botswana war in diesem Jahr Neuland für uns. Neu war auch, dass unser Hilux jetzt ein Dachzelt hatte und wir zum großen Teil auf Campsites übernachtet haben. Ein tolles und unvergessliches Erlebnis! Aber auch die Lodges waren allesamt eine sehr gute Wahl. Für die gut 3.800 km haben wir 21 Tage benötigt – gottlob ohne Pannen oder Reifenschaden. Hier unser Reisebericht Namibia. Weitere Reiseberichte von unseren Reisen findet ihr in unserem Blog

Reisebericht Namibia von Walter und Birgit HeuserWir hatten schon lange von Botswana geträumt und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir sind mit vielen neuen Eindrücken und wunderschönen Erlebnissen zurückgekommen. Sowohl die Tierwelt als auch die Landschaft sind nicht nur für Fotografen spektakulär. Während unserer 3wöchigen Reise gab es viele Highlights: Schleichfahrten im Etosha und Chobe Nationalpark, Bootstouren mit traumhaften Sonnenuntergängen am Okavango und Chobe River, sehr interessante kleine Nationalparks wie z. B. das Mahango Game Reserve, typische Dörfer entlang der Route, einsame Campsites und sehr nette Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Zu unseren tierischen Highlights gehörten auf jeden Fall Wildhunde, Rappen- und Lechwe-Antilopen.

Die Sahnetüpfelchen unserer Reise waren sicherlich die Victoria Falls, ein Flug über das Okavango Delta und eine Mobile Safari.

Die Victoria Falls sind mit 108 m Falltiefe und 1700 m Breite der größte einheitlich in die Tiefe stürzende Wasserfall der Welt. Gegen Ende der Regenzeit (Februar/März) schießen bis zu 10.000 m³/s Wasser über die Abbruchkante in die Tiefe. Wir hatten Glück. Aufgrund der sehr regenreichen letzten Monate führte der Sambesi während unseres Besuchs noch sehr viel Wasser. Man sollte sich und vor allem seine Kameras wasserdicht einpacken und dann den ca. 2 km langen Wanderpfad am Canyon des Sambesis entlanglaufen. An verschiedenen Aussichtspunkten gibt es immer wieder spektakuläre Blicke auf die Fälle. An einigen Stellen erreicht die Gischt eine Höhe von 400-500 m und eine Dusche ist somit vorprogrammiert. Jetzt wird uns auch klar, warum die Einheimischen die Fälle „Donnernder Rauch“ nennen. Am Ende des Wanderpfades kann man noch einen Blick auf die Victoria Falls Bridge werfen, die Grenze zu Sambia. Einige ganz Mutige wagen hier einen Bungee-Sprung.

Um die Ausmaße der Victoria Falls in ihrer ganzen Pracht zu bewundern, heben wir als krönenden Abschluss zu einem 15minütigen Helikopterflug ab. Man ist sprachlos angesichts eines solchen Naturwunders: Atemberaubende Ausblicke auf den breiten Sambesi mit seiner Abbruchkante und die Wassermassen, die hinunterstürzen sowie auf die angrenzenden Schluchten. Man muss die höchsten Fälle der Welt einmal selbst mit eigenen Augen sehen, beschreiben kann man es nicht wirklich.

Reisebericht Namibia von Walter und Birgit HeuserDen zweiten Höhenflug erlebten wir mit einer kleinen Cessna über dem Okavango Delta – eine der beeindruckendsten Landschaften der Welt und UNESCO Welterbe. Der Okavango ist der drittgrößte Fluss im südlichen Afrika und hat eine Besonderheit: Er fließt nicht ins Meer, sondern versickert in der sandigen Kalahari. Dabei bildet er das größte Binnendelta der Welt. Ein Flug über das Delta ist etwas ganz Besonderes. Die Weite, das Wasser, die Landschaft, grüne Vegetation inmitten unzähliger Wasserwege und dann die große Tierdichte – Elefanten, Flusspferde, Giraffen, Antilopen und riesige Büffelherden. Einfach umwerfend und atemberaubend schön! Wie auch bei den Victoria Falls kann man dieses Erlebnis nicht in Worte fassen.
Als letztes Highlight müssen wir noch die Mobile Safari in Botswana erwähnen. Wir hatten dank Harald eine ungefähre Vorstellung, was uns erwartet. Aber diese Erwartungen wurden noch übertroffen. Gemeinsam mit unserem Guide Owen und unserem Koch Pasimo durften wir zwei Nächte im Moremi Nationalpark verbringen – irgendwo im „Nichts“. Luxus hatten wir in Form eines bequemen Feldbettes, eines Dusch- und eines Toilettenzeltes sowie der hervorragenden Verköstigung. Tagsüber haben wir die Gebiete rund um die Hippo und Paradise Pools sowie Third Bridge nach lukrativen Tiersichtungen abgefahren – mit Erfolg, versteht sich. Zwischendurch wurden wir von Pasimo mit Leckereien verwöhnt und konnten unsere Seelen baumeln lassen. Beim gemeinsamen Abendessen haben wir viele Informationen über Land und Leute bekommen und sehr interessante Gespräche gehabt. Insgesamt „African Feeling“ pur! Ein großes Dankeschön an Owen und Pasimo.

Ein ganz herzliches Dankeschön an das Team von African Dreamtravel (Anne, Harald und Katja) für die perfekte Planung, Organisation und Betreuung unserer Reise durch Namibia und Botswana. Auch war es sehr hilfreich, eine Ansprechpartnerin vor Ort zu haben. Für eine organisatorische Planungsänderung konnten wir dank Satellitentelefon Katja in Otjiwarongo kontaktieren und sie hat unseren Wunsch schnell und professionell erfüllt. Danke Katja!

Das südliche Afrika zieht uns nach wie vor in seinen Bann und wir sind sicher, dass wir weitere Reisen dorthin unternehmen werden – sehr gerne mit der Unterstützung des Teams von African Dreamtravel.

Vielen Dank noch einmal – Birgit & Walter

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