Reisebericht Namibia Reise Familie Marksteiner und Kirisits

Reisebericht Namibia Reise 2016 Familie Marksteiner und Kirisits

Reisebericht Namibia Reise_5137Unser Reisebericht Namibia Reise 2016. Nachdem wir uns (zwei Paare im Alter zw. 56 und 61 Jahren) im Juli 2015 für eine Namibia Rundreise entschieden und uns für die Buchung bei African Dream Travel entschieden hatten, haben wir uns vorbereitet und viel gelesen.
Als wir dann aber frühmorgens in Windhoek ankamen und von Katja, der Mitarbeiterin von ADT empfangen wurden, wurde uns bewusst, dass wir uns richtig entschieden hatten. Katja hat uns toll betreut, mit ihrem Auto mitgenommen, damit wir die ersten bei der Autovermietung sind usw. Die Betreuung hat bis zum frühen Nachmittag gedauert, aber dann hatten wir alles beisammen. Katja war voll nett und wirklich sehr geduldig mit uns. Daher zuerst einmal ein großes Lob und Dankeschön an ihre Mitarbeiterin Katja.
Reisebericht Namibia Reise_0035Unsere Reise ging zuerst nach Süden in die Kalahari. Eine Übernachtung in der Kalahari Anib Lodge, war schön, aber leider nur kurz. Danach ging es nach Sossusvlei, wo wir in der Sossus Dune Lodge zwei Nächte verbrachten. Eine sehr gute Wahl, die Zimmer bzw. Bungalows sind sehr schön, und der Vorteil, sich bereits im Park zu befinden, ist angesichts der Kolonnen, die sich nach der Öffnung des Parks um 06 h Richtung Dünen bewegen, eindeutig einen eventuell höheren Preis wert. Empfehlenswert ist dann die Fahrt am frühen Morgen zur Düne „ Big Daddy“ und dann zum Sonnenuntergang zur Düne 45, wo man abends ziemlich alleine ist und das Naturschauspiel ziemlich ungestört genießen kann.
Reisebericht Namibia Reise_0138Nach Sossusvlei ging es nach Swakopmund, wo wir in Hotel Stiltz logierten. Die Living Desert Tour mit dem Anbieter „Batisbirding“ kann auch ohne Einschränkung empfohlen werden. Zum einen ist die Gruppe in einem Auto mit 9 Personen klein und übersichtlich, zum anderen war der Guide Dayne (deutschsprachig) sehr kompetent, hat viele Tiere (Skorpion, Puffotter, Chamäleon, usw.) aufgespürt bzw. gefunden und auch schön erklärt.
Nach Swakopmund ging es nach Vingerklip, wo wir in Eagles Nest das Diner einnahmen. Es hat schon ein eigenes Flair, dort oben mit dieser Aussicht und dieser Lage ein gutes Abendessen zu genießen.
Danach in die Palmwag Lodge, wo wir einen halbtägigen Rhino Drive mitmachten, leider aber keinen Erfolg hatten, obwohl sich der Rhino-Ranger wirklich bemühte. Aber wir erlebten eine tolle Landschaft. Die Lodge befindet sich derzeit in einer Umbauphase, kann aber trotz allem empfohlen werden. Insbesondere das Abendessen war immer sehr gut. Wir hätten von unseren Zimmern aus einen wunderschönen Blick auf das Wasserloch gehabt, leider war es ausgetrocknet.
Reisebericht Namibia ReiseUnd dann fuhren wir in den Etosha Nationalpark. Durch das Dalton-Tor zuerst zur Dolomite Lodge, eine Nacht, danach nach Okaukuejo, zwei Nächte und abschließend die Namutoni-Lodge, eine Nacht.
Die Dolomite- und die Namutoni-Lodge haben uns von der Unterkunft am besten zugesagt, in Okaukuejo war es ein bisschen eine Massenabfertigung. Das Wasserloch in Okaukuejo hat aber dieses Manko eindeutig aufgewogen, wir konnten dort abends im Flutlicht Giraffen, Nashörner und viele andere Tiere beobachten.
Betreffend Tiersichtungen kamen wir im Etosha-NP voll auf unsere Rechnung, von den Big Five haben wir drei (Elefant, Löwen und Nashorn) gesehen, der Leopard und der Büffel fehlte uns noch.
Reisebericht Namibia ReiseWir hatten noch keinerlei Probleme, weder mit dem Auto noch sonstwie. Lediglich im Etosha-NP waren wir zweimal mit Elefantenherden konfrontiert, wo uns im Auto doch etwas mulmig wurde. Einmal standen wir etwas knapp am –kleinen – Wasserloch, nachdem wir uns aber, soweit es ging, zurückzogen, kam es zu keinerlei Schwierigkeiten und zogen die Elefanten wieder friedlich weiter. Das zweite Mal kamen wir auf der Straße mitten in eine Herde, aber auch dies verlief ohne irgendeine Gefährdung.
Nach dem Etosha-NP in der Hakusembe River Lodge angekommen, mussten wir mit dem Boot hingebracht werden, da die Zufahrt noch überschwemmt war. Wird noch angeblich ca. eine Woche dauern. Dann gings weiter in die Ndhovu Safari Lodge, wo wir ebenfalls wegen des Hochwassers nicht mit dem Auto zu fahren konnten und mit einem Floß zur Lodge gebracht wurden.
Wir verbrachten dort schöne Tage, mit einer interessanten Bootsfahrt und einem Ausflug mit dem Auto in den Mahango-NP, wo wir dann Büffel und Hippos beobachten konnten. Dieser kleine Nationalpark hat uns sehr gut gefallen, wir haben uns dort fast einen ganzen Tag aufgehalten.
Reisebericht Namibia ReiseVon der Ndhovu-Lodge ging es dann zurück mit einer Übernachtung in der sehr schönen Fiume-Lodge und als krönenden Abschluß dann zwei Nächte in der Waterberg Plateau Lodge (jedes Haus mit kleinem Privatpool), wo wir die schöne Aussicht und eine kleine Wanderung genossen.
Es haben uns alle Lodges sehr gut gefallen, wobei alle irgendwie verschieden waren und bei diesem z.B. viel Platz war, dafür beim anderen die Ausstattung vielleicht besser war. Betreffend WLAN muss man anfügen, dass die meisten Lodges über WLAN verfügen, dieses jedoch nur im Rezeptions- bzw. Restaurantbereich verfügbar war. Dies genügt aber, um des öfteren eine Nachricht zu hinterlassen.

Ein wunderschöner Abschluss der Namibia Reise war dann das Treffen mit Katja am Abreisetag in Windhoek in Joe’s Beerhouse, wo wir bei guten Steaks und gutem Bier bzw. Wein mit Katja den Urlaub nochmals revue passieren ließen und Hansi von Katja endlich passende Kudu-Schuhe geliefert bekam.

Reisebericht Namibia ReiseAuch die Autorückgabe bei Caprivi Car Hire verlief ohne Komplikationen, wir hatten keinen Reifendefekt und waren wir mit dem Auto (Toyota Hilux Double Cab) sehr zufrieden. Obwohl wir einige Mails wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen (vom Vermieter vorgegeben) bekamen und danach auch der Warnpiebser aktiviert wurde, wurde uns (entgegen den Angaben im Vertrag) nichts verrechnet und haben wir auch bereits das sogenannte „Entlastungsmail“ bekommen.
Wir möchten uns nochmals herzlich für die Planung bedanken. Wie bereits angeführt, haben uns alle Lodges von sehr gut bis ausgezeichnet gefallen. Anfangs dachten wir, dass unser Programm etwas zu dicht sei und wir vielleicht zuviel fahren müssten. Aber wir hatten immer auch unsere Ruhezeiten (da wir immer frühmorgens aufstanden) und haben uns trotz gefahrener 4.400 km genauso erholt und dabei aber viele wunderschöne Eindrücke gewonnen.
Langer Rede, kurzer Sinn, es hat uns wirklich sehr gut gefallen und wir sind uns ziemlich sicher, dass uns Namibia in absehbarer Zeit wiedersehen wird. Wir hoffen das dieser Reisebericht Namibia Reise Lust auf Namibia macht.

Herbert und Gerti Marksteiner, Hansi und Karin Kirisits

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