Reisebericht Namibia Botswana Victoria Falls von Gisela u. Anton Mair und Karin und Lutz Krischkowski

Unser Reisebericht Namibia Botswana Victoria Falls Reise 2018

Reisezeit: 06.Juni 2018 – 26.Juni 2018

Wir, das sind Gisela u. Anton aus München und Karin u. Lutz aus Dresden, haben uns vor 1½ Jahren bei unserer ersten Reise durch Namibia, einer Fotoreise mit Harald Braun kennengelernt. Weil‘s da schon sehr gut geklappt hat mit uns, wir alle gern fotografieren und es uns damals schon so gut in Namibia gefallen hat, haben wir gedacht das machen wir 4 doch nochmal zusammen, dieses Mal 3 Wochen und nicht nur Namibia, sondern eben auch Botswana und einem Abstecher zu den Victoria Falls in Simbabwe!

Weil es uns so unglaublich gut gefallen hat wollen wir erzählen, was wir in den viel zu schnell vergangenen 3 Wochen alles erlebt haben.

Ankunft Windhoek morgens 06.Juni 2018

Nach einem ca. 10 stündigen Nachtflug mit Air Namibia sind wir etwas müde, aber sehr glücklich bei 1 Grad plus in Windhoek gelandet. Etwas kalt, aber was soll’s wir wussten ja der Winter steht in Namibia vor der Tür! Begrüßt wurden wir dann sehr herzlich von Katja und zwei weiteren African-Dreamtravel Mädels. Ein Shuttle brachte uns dann zur Autovermietung wo wir unser Auto einen Toyota Hilux abholen konnten. Nach einer Einweisung von NAMVIC und wertvollen Tipps von Katja ging es dann endlich los!

Erstmal in den Supermarkt, Wasser und Kekse kaufen! Sehr wichtig, Durst und Hunger soll gar nicht erst aufkommen. Dann mit unserem Hilux zum Volltanken, ganz wichtig (haben wir gelesen, daran haben wir uns auch immer gehalten), da man ja nie so genau weiß wann man an der nächsten Tanke vorbei kommt oder ob die Zapfsäule wegen „Winter“ frühmorgens noch nicht funktioniert wie in Etosha.

Auf geht’s 310 Kilometer zur Waterberg Plateau Lodge, das Abenteuer kann beginnen!!!

Waterberg Plateau Lodge Waterberg Gegend (Namibia)

Reisebericht Namibia Botswana Victoria FallsBei der Anfahrt zur Lodge sind wir schon mal geplättet von der Kulisse des „Waterberg“. Aber das sollte noch nicht alles sein. Nachdem wir in der Rezeption unseren Voucher über den Tresen geschoben haben, ging‘s hoch zu unserem Traumhäuschen. Ein kleines Steinhäuschen mit einem kleinen Pool davor und einem gigantischen Ausblick. Einfach nur schön! Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten von der Anreise sind wir zum Abendessen ins Restaurant, mitten im Raum offenes Feuer, schön gedeckte Tische und ein absolut freundliches Personal. Das Menü war einfach lecker. So kann‘s weitergehen! … Nach unserer ersten Nacht, sind wir nach einem schönen Frühstück losgezogen, da wir uns erst für nachmittags zu einem „Rhino Drive“ angemeldet hatten, haben wir beschlossen eine kleine Wanderung zu machen. Aus der vermeintlich leichten Wanderung wurde ein ganz schönes gekraxle von 10 Kilometern, aber es war toll. Nachmittags ging‘s dann zu den Nashörnern. Wir dachten, wie bei unserer ersten Reise, wir fahren raus und sehen die Rhinos und andere Wildtiere vom Auto aus, aber es kam besser. Nach einer Fahrt durchs Gelände durften wir aussteigen, ein Guide der dort gewartet hat geht mit uns zu den Rhinos (zwei Weibchen, ein Kind und ein Bulle), sie stehen und grasen nur ein paar Meter von uns entfernt, was für ein Gefühl diesen mächtigen Tieren so nah zu sein. Als uns der Bulle dann doch zu nah kommt, klopft der Guide mit einem Stock auf den Boden und der Bulle dreht ab. Wir begleiten die Rhinos zum Wasserloch, die sind dort total entspannt und wir einfach nur begeistert. Nachdem wir eine Menge toller Fotos geschossen hatten ging‘s zurück zum Auto, aufgesessen und dann noch auf Pirsch zu anderen Wildtieren, kurz vor Sonnenuntergang bei einem Sundowner Bierchen kommen wir dann auch noch einigen Giraffen sehr nahe. Wir können wieder ganz nah rangehen und Fotos machen. Was für ein gigantischer erster Game Drive! Nach einem schönen Kudu Steak und vielen leckeren Sachen zum Abendessen, geht es in unser Bett, wir sind sooo müde und da ist es dann auch egal das es nachts empfindlich kalt ist, denn morgen geht es weiter nach Etosha.

Okaukuejo Rest Camp im Etosha West (Namibia)

Reisebericht Namibia Botswana Victoria FallsNachdem wir in den Etosha Park hineingefahren sind entdecken wir unweit vom Tor entfernt beim ersten Wasserloch eine große Herde Elefanten in allen Größen, Zebras soweit das Auge reicht, Springböcke, Impalas, Raubadler …. Aber Hallo was ist hier passiert, eine „Tier-Explosion“ so viele Tiere hatten wir hier nicht in Erinnerung! .. Nach unserer Ankunft haben wir gleich mal für den nächsten Tag einen „Morning Game Drive“ gebucht, heißt 5:50 Uhr geht’s los! Juhu! .. Danach konnten wir den Rest des Tages erstmal ankommen, unser Zimmer beziehen und dann zum Wasserloch im Camp! Wie immer können wir uns nur schwer losreißen vom Anblick der Tiere, aber Abendessen muss auch sein, kurz .. dann aber zurück zum Wasserloch, was sich voll rentiert, denn es sind 5 Elefanten am Rangeln und das ist schon spannend so in der Dunkelheit. .. 5:00 Uhr aufstehen, Katzenwäsche und dann rauf aufs Game Drive Auto. Oh Gott ist das kalt! .. Winter in Afrika! ..Ohne die Ponchos vom Fahrer hätten wir das nicht überlebt! 😉 (Wer im Juni nach Namibia/Botswana fährt und irgendwo liest man soll Handschuhe und Mütze mitnehmen, unbedingt tun!!!) … Unser Guide weiß wo er hin will, er fährt uns zum Sonnenaufgang und somit auch zu einigen Löwen, wie schön! Auf diesem Game Drive sehen wir viele wohlgenährte Löwen, Zebras, Springböcke, einen Hasen und vieles mehr! Was uns besonders gefällt ist das goldene hohe Gras und die grünen Büsche, falls wir dadurch einige Tiere vielleicht nicht so gut sehen, nehmen wir das gerne inkauf, denn die Tiere brauchen somit nicht hungern und können sich so richtig satt essen, bevor alles wieder dürr wird! Ja und die Löwen essen sich satt an den gut genährten Grasfressern, der Lauf des Lebens. In den gut drei Stunden „Game Drive“ haben wir viel gesehen und auch nach dem Sonnenaufgang nicht mehr so gefroren. Allerdings haben wir uns über den warmen Kaffee/Tee zum Frühstück im Camp danach sehr gefreut! Da wir in Okaukuejo nur eine Nacht hatten mussten wir nach dem Frühstück und einem kurzen Abstecher zum Wasserloch (ohne geht nicht) aufbrechen zu unserer nächsten Schlafstatt. Da wir aber im Etosha Park bleiben und auch nur 133 Kilometer fahren müssen um zum Namutoni Rest Camp zu kommen, hatten wir den ganzen Tag Zeit für die Fahrt dorthin und das haben wir auch genutzt.

Namutoni Rest Camp im Etosha Ost (Namibia)

Auf dem Weg nach Namutoni haben wir dann auch unzählige Wasserlöcher besucht (es gibt eine Karte „Map of Etosha“ da sind alle Wasserlöcher drin und damit auch sehr leicht zu finden). Wir haben auf unserem Weg mega viele Zebras gesehen, mit vielen kleinen Zebras, mal raufend, mal nur fressend oder auch nur rumstehen. Sie standen auch mal gern auf den Straßen, da muss man sich einfach die Zeit nehmen und die Tiere beobachten und genießen in diesem wunderschönen Land zu sein. Elefantenherden waren auch immer wieder am Wasserloch oder an der Straße, suhlend oder auch säugend, auch rangelnd. Einfach alles sehr spannend. Unseren Weg kreuzten heute auch Gnus, Impalas, jede Menge Giraffen, ein Nashorn, Erdhörnchen, Kudu, Elan, Sekretär, Schakal, Perlhühner, Riesentrappe, Springböcke, Löwen, Zwergmangusten, …. Und wir dachten 133 Kilometer sind nicht weit, upps wir hätten es fast nicht geschafft vor Einbruch der Dunkelheit im Camp zu sein. Gut kurz vorm Camp, hat uns eine Elefantenherde „aufgehalten“, die kamen aus dem Busch, haben sich mit Erde beworfen und sind weitergegangen und wir wollten einfach warten bis auch der Letzte an uns vorbei war …. Beim 36ten Elefanten haben wir aufgehört zu zählen, wir waren überwältigt. .. Jetzt aber los ins Camp, Anmelden, ins Zimmer ziehen und ans Wasserloch! .. Das Wasserloch dort ist superschön angelegt, nur leider ist kaum Wasser drin und somit für die Tiere nicht sonderlich attraktiv, zumindest solange sie woanders Wasser und Gras finden! Da wir aber heute auf der Fahrt so verwöhnt wurden mit Tiersichtungen konnten wir das verschmerzen und außerdem hatten wir großen Hunger somit ging‘s also ins Restaurant wo wir sehr gut gegessen haben. Da wir den ganzen Tag immer so unter Strom stehen sind wir fast immer um 21 Uhr im Bett, so ist es auch nicht schlimm das die Zimmer nachts sehr kalt werden. Die Betten sind alle gut ausgestattet und sehr warm und wenn man nachts raus muss, muss es halt schnell gehen! ;-))<

Nach dem Frühstück geht es weiter, wir machen uns auf den Weg zur River Dance Lodge, unsere weiteste Strecke auf unserer Rundreise die wir zurücklegen müssen, 607 Kilometer. Also früh los um vor der Dunkelheit anzukommen (kurz zur Erklärung, nicht das jemand meint wir sind so langsam, es gibt nur 11 Stunden Tageslicht im Juni und die sind immer ganz schnell vorbei)

Beim auschecken in Namutoni haben wir dann im Sichtungsbuch entdeckt, das zwei Tage vorher Geparden gesichtet wurden und auf Nachfrage wo das ist, hat man uns gesagt es wäre nicht weit vom Camp. Also so viel Zeit muss sein!!! Nachdem Tanken nicht funktioniert hat, wegen Kälte(?), sind wir los und tatsächlich wir haben eine Gepardin mit drei Jungen gefunden. Gut die Fotos sind eher „Beweisfotos“, weil sie schon ziemlich weit weg waren, aber wir haben sie gesehen! Und nur das zählt!  .. Wir konnten uns dann auch nur schwer losreißen, aber wir hatten ja noch weit zu fahren heute.

River Dance Lodge Caprivi Region (Namibia)

Reisebericht Namibia Botswana Victoria FallsNachdem wir ja nun doch später als geplant losgekommen sind, haben wir uns vorgenommen nur anzuhalten, wenn wir Tiere sehen die wir bis jetzt nicht gesehen hatten! Der Weg führte über eine gut ausgebaute Straße und bei unserer 1. Pause haben wir Schweizer getroffen mit Flagge im Fenster, sehr nette Leute und man tauscht sich dann schon mal aus wo wer hinfährt. Bei unsere 2. Pause in Rundu auf der Suche nach Kaffee waren die Schweizer wieder da (wie klein die Welt doch ist). Wir haben dann auch Kaffee gefunden und der war gar nicht schlecht. Auf unserem Weg zur Lodge rund um Rundu und auch danach, waren wir dann doch schon ein wenig erschreckt wie die Menschen dort leben. In Holzhütten mit Strohdach oder auch Wellblechhütten, ohne Strom und Wasser. Ich kann jetzt nicht beurteilen ob die glücklich sind, aber ich kann jetzt besser verstehen wenn Menschen ihre Heimat verlassen wollen. Wir machen die absolute Traumreise und erleben daheim oft wie gejammert wird auf hohem Niveau und dann sieht man wie diese Menschen leben. Diese Bilder bleiben auch in meinen Gedanken und ich hoffe die Menschen dort sind glücklicher als ich es mir vorstellen kann. … So Endspurt, die Zeit drängt. Da unser Navi uns mal wieder im Stich lässt, sind wir froh unser App Maps.me zu haben und die Papierbeschreibung von African-Dreamtravel, so kommen wir dann mit den letzten Sonnenstrahlen in dieser Traumlodge an. Im Dunkeln hätten wir die nicht gefunden! .. Wir wurden wie immer sehr nett begrüßt und nachdem man uns alles erklärt, wir unseren Bootsausflug für den nächsten Nachmittag gebucht hatten begleitete uns jemand zu unserem Doppelchalet mit einem gigantisch schönen Ausblick unserer Terrasse auf den Okavango (am anderen Ufer ist dann auch schon Angola) und das bei Sonnenuntergang. Wir Mädels waren so gefesselt von diesem Anblick, das wir unserer Begleitung bei der Erklärung von unserer Unterkunft nicht mehr folgen konnten. Die Männer hatten Spaß! Was für ein schönes Chalet, mit einem riesigen Bett, einer schönen Terrasse und diesem Ausblick. Schöner kann‘s im Paradies nicht sein! .. Nachdem wir uns dann endlich von diesem Ausblick losreißen konnten ging‘s zurück ins Haupthaus oder besser der Hauptterrasse zum Essen. War das gut! Und nach der langen Fahrt wollten wir danach nur noch ins Bett. Morgens war es noch sehr nebelig über dem Okavango, aber dann schien wie jeden Tag die Sonne vom Himmel. Nach einem tollen Frühstück auf der Terrasse, haben wir den Tag bis zu unserer Bootsfahrt mit Vogelbeobachtung verbracht. Was für eine Vielfalt von tollen bunten Vögeln, sowas haben wir noch nie erlebt und ganz nebenbei haben wir auch noch Fischotter entdeckt! .. Nachmittags ging es dann auf ein kleines Boot, nur wir vier und der Guide (und einer kleinen Brotzeit und ein Bierchen bzw. Wasser). Wir wollten nun endlich Hippos und Krokodile sehen! Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsEs gibt ja bei so Ausfahrten nie eine Garantie was zu sehen, aber wir hatten wieder mal Glück. Erst haben wir auf einer Insel einen „Water Monitor“ (Waran) entdeckt, ein neues Tier in der Liste und wenig später unser erstes Krokodil! Juhu! Gut genährt schaut es uns an und als wir zu nah kommen, springt es ins Wasser, wir sind ein wenig erschrocken. 😉 Aber es geht weiter, unweit der Stelle platscht etwas mächtiges ins Wasser, unser Guide meint ein Hippo und wir machen uns etwas schneller aus dem Staub, es ist wohl nicht ganz ungefährlich wenn so ein Tier unter ein Boot wie unseres taucht und evtl. auftauchen möchte. Unsere ersten Hippos die wir „entdecken“ sind dann doch nur Steine. Haha. Aber genau daneben tauchen dann wirklich welche auf, Augen, Ohren und das ein oder andere Maul. Wir sind begeistert (da konnten wir ja noch nicht wissen was wir auf unserer Reise noch so zu sehen bekommen) und genießen den Anblick bei einer kleinen Brotzeit und unserem Sundowner Bierchen. Danach tuckern wir zur Lodge zurück, wieder ein gelungener Ausflug. Zurück in der Lodge erwartet uns ein mega tolles Menü. Es arbeiten dort absolut liebe Menschen die einem jeden Wunsch erfüllen, man mag gar nicht mehr weg, aber wir müssen morgen weiter, das nächste Abenteuer wartet schon auf uns.

Chobe River Camp Caprivi Gegend (Namibia)

Nach einem sehr leckeren Frühstück und einer ganz lieben Verabschiedung geht es zum Chobe River Camp. Die Fahrt war wenig spektakulär, die Straßen fast ganz auf 80 km/h beschränkt und immer wieder Schilder „Achtung Elefanten“, aber nix war‘s außer Ziegen und Rinder nix zu sehen. 😉 .. Dann sind wir endlich fast am Ziel nur noch eine Straße, aber da steht plötzlich ein Mitarbeiter von der Lodge und teilt uns mit das die Zufahrtsstraße überflutet ist und wir seinem „Game Drive“ Auto folgen sollen. Wir parken unser Auto bei der Polizei direkt an der Grenze zu Botswana, packen unser Gepäck ins „Game Drive“ Auto, das fährt uns über die Grenze, auf eine Brücke zwischen Namibia und Botswana. Da wird unser Gepäck auf ein Boot gebracht und wir fahren mit dem Boot los Richtung Lodge. Ein kleines Zuckerl gibt es noch für uns, als ob die Anreise nicht schon spannend genug wäre, da stehen plötzlich am Ufer des Chobe Nationalpark 11 Elefanten darunter 2 Babys und die wollten dann auch gleich noch von uns fotografiert werden. Dann ging die Bootsfahrt weiter zur Lodge. Dort angekommen, haben wir erfahren, das Wasser würde zwar schon zurückgehen, aber trotzdem brauchen wir einen Bootsshuttle zu unserem Tented Chalet. Wir fanden das sehr spannend, unser Chalet steht auf Stelzen und wir werden gebracht und geholt. Was für ein Service!  .. Am Abend haben wir super schöne Plätze zum Essen am Ufer und nach einem mega Buffet singt die ganze Mannschaft für uns und die anderen Gäste schöne einheimische Lieder! Wow .. ist das schön hier! .. Da wir durch die Überflutung etwas Bewegungseingeschränkt sind, haben wir beschlossen etwas später zu frühstücken (unseren Tisch rückten wir in die Sonne) und die schöne Lodge zu genießen, Vögel beobachten und uns auf unsere Bootsfahrt auf dem Chobe River zu freuen. Nachmittags geht es dann los, 3 Stunden auf einem kleinen Boot und wir freuen uns schon auf Hippos und Krokodile. Mathias unser Boots Guide ist einfach Klasse. Und ich glaube wir haben einfach wieder mega Glück was wir alles zu sehen bekommen. Die Fahrt führt uns am Ufer des Chobe Nationalparks entlang, der ja schon zu Botswana gehört und es gibt viel zu sehen. Entspannte Krokodile, Büffel, Marabus, Pelikane, Störche, Löffler, Giraffen, Water Monitor, Zebras, Perlhühner, Schreiseeadler, Elefanten, Schakale, Geier, Kuhantilopen, Gänse, Kudu, Impala, Wasserbock, jede Menge Hippos und …..! Zwischendurch gab‘ wie fast immer einen kleinen Snack. Es war einfach Klasse. .. Zurück in der Lodge wartet schon ein tolles Menü auf uns und danach bringt uns unser Shuttle wieder in unser Bettchen. Morgens beobachten wir dann noch wie die kleinen Graukopf Papageien tatsächlich dem Specht seine neu gehackte Bude abluchsen. Wie fies! 😉 … Unser „Bootstaxi“ holt uns zum Frühstück, danach geht es mit einem größeren Boot wieder Richtung Brücke auf halben Weg dorthin steigen wir in ein kleineres Boot (nur nicht ins Wasser fallen) um dann an der Brücke wieder von einem Auto zu unserem Auto gebracht zu werden! Dieses Abenteuer wie auch die anderen werden wir nie vergessen.

Chobe Bush Lodge Kasane (Botswana)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria Falls ReiseSo, heute geht es nach Botswana, zur Chobe Bush Lodge! Da wir schon an der Grenze sind und wir nur 58 Kilometer fahren müssen, wird das ein entspannter Tag. Die Grenzformalitäten sind schneller erledigt als erwartet. Ausreise Namibia, Zettel ausfüllen Stempel in den Pass und weiter, Einreise Botswana Zettel ausfüllen Stempel in den Pass mit den Schuhen in eine Wanne zur Desinfektion und dann ab nach Kasane. Auf dem Weg kreuzt eine Elefantenherde unseren Weg, der Anblick ist immer wieder ein Erlebnis, daheim hopst nur mal ein Hase oder Fuchs über die Straße. In Kasane angekommen, erstmal Geld tauschen ab heute brauchen wir Pula und für unseren Ausflug nach Simbabwe zu den Victoria Falls brauchen wir US Dollar (Visum, Eintritt zu den Falls und vielleicht einen Kaffee und Snack ca. 80 US Dollar pro Person einplanen). Geht auch ganz zackig! Jetzt aber ab in die Lodge, denn wir wollen heute noch einen Game Drive in den Chobe Nationalpark machen. Die Lodge ist dieses Mal eher ein Hotel, aber trotzdem sehr schön! Wir werden wie immer sehr nett begrüßt, man erklärt uns wo wir zu Abend essen können, wir die Terrassentür geschlossen halten sollen wegen der Paviane und welche Aktivitäten es gibt! Wir haben uns für einen Nachmittagsdrive entschieden, 3 Stunden das passt! Der Guide holt uns direkt an der Lodge ab und schon kann es losgehen, gestern noch vom Fluss aus, heute direkt im Park. Wir sehen wie sich jede Menge Hippos im Wasser tummeln und auch die Elefanten stehen zum Teil im Wasser oder schwimmen. Wir stehen mit dem Auto nah am Ufer um uns rum Elefanten und finden auch gleich noch mehrere Krokodile. Auch Giraffen kommen nah ans Auto und wir sehen viele Greifvögel. Das einzige was uns fehlt ist ein Leopard, aber wir haben ja noch ein paar Tage. Was etwas erschreckend ist hier im Park, trotzdem es eigentlich Vor- oder Nebensaison ist, jagen sich die Game Driver durch den Park und um den Besten Platz. Wie mag es da erst zur Hauptsaison sein? .. Nach 3 Stunden im Park sind wir sehr zufrieden mit unserer „Fotoausbeute“ und wir freuen uns schon auf ein tolles Buffetessen in der Chobe Safari Lodge und wir wurden nicht enttäuscht. Nach einer ruhigen Nacht und morgens die Beobachtung durch unser Fenster wie die Paviane an den Balkonen hochkraxeln, haben wir sehr gut gefrühstückt! Danach wollten wir mal selbst in den Park fahren wozu haben wir den Hilux, also ab in den Park wir haben den ganzen Tag Zeit! Mit dem eigenen Leihauto in den Park zu fahren ist schon was anderes, erstens leidet man mit jedem kratzen am Lack und die Tiere findet man jetzt auch nicht so einfach, aber wir waren am Ende sehr zufrieden. Jede Menge Hippos und dann zum ersten Mal auch Hornraben. Und dann kam der Moment wo mal wieder Autos am Rand standen, wir halten auch an und schauen wo die hinschauen. Acht Augen versuchen zu sehen was die sehen und da ich sehe ihn, ein Leopard streicht durchs Gebüsch. Ich versuch‘s den anderen zu erklären wo er ist und dann sehen ihn alle. Gut die Fotos sind eher „Beweisfotos“, aber wir haben ihn gesehen!!! Und nur das zählt! Ich bin glücklich und so fahren wir nach einiger Zeit weiter, der Tag hat sich schon sehr gelohnt. Wir streichen noch den ganzen Tag rum im Park und machen auch mal halt, es gibt da auch Stellen wo man mal austeigen kann und sich die Füße vertreten. Am späten Nachmittag fahren wir dann zurück Richtung Ausfahrt und da stehen sie wieder, dieses Mal sind es mindestens 6 Autos, Game Driver und alle Schauen in eine Richtung. Und ja wieder ein Leopard, vielleicht auch der Gleiche, aber das ist uns egal. Nach einiger Zeit haben wir auch eine Stelle mit dem Auto wo wir was „sehen“ können. Ich hänge aus dem Fenster mit der Kamera über der Dachreling und versuche noch ein Bild zu machen, da aber in der Zwischenzeit kein Gärtner da war ist es schwierig durchs Gebüsch zu fotografieren. Man sieht allerdings der Leo hat sich als Brotzeit ein Impala gejagt und ist am fressen! … Jetzt geht es zurück zur Lodge, Abendessen den Tag revuepassieren lassen und dann ins Bett versinken. Morgen geht es nach Simbabwe zu den Victoria Falls.

Zur Bayete Guest Lodge sind es 85 Kilometer, die wir aber nicht selbst fahren, sondern gefahren werden.

Bayete Guest Lodge Vic Falls (Simbabwe)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsNach dem Frühstück in der Chobe Bush Lodge packen wir unser Gepäck was wir bei den Vic Falls nicht brauchen in unseren Hilux (das Auto bleibt bei der Lodge stehen) und dann warten wir auf unseren Shuttle zur Bayete Guest Lodge in Livingstone. Wir haben schon mal Spaß und unken rum, dass ja hoffentlich KEIN offenes Auto kommt, da es morgens wie immer noch etwas kalt ist! Juhu und was kommt? Ein offenes Auto! 😉 .. Also schnell noch ein zusätzliches T-Shirt oder Jacke, Reißverschlüsse zu und los geht’s. An der Grenze, Ausreise aus Botswana Zettel ausfüllen Stempel in den Pass, Gepäck in ein anderes Auto laden, Einreise Simbabwe Zettel ausfüllen, Visum in den Pass und weiter geht es mit dem neuen Auto und einem neuen Fahrer. In einer knappen Stunde sind wir in der Bayete Guest Lodge, super schön und auch dort der Empfang sehr nett. Wir bekommen wieder alle Infos die wir brauchen, Abendessen, Besuch bei den Vic Falls, Aktivitäten. Ein Tipp noch von der Lodge Chefin „wenn wir zu den Falls laufen sollen wir immer nach vorne schauen, denn wenn wir zu Boden schauen könnte es sein „you bump into an elephant“ sehr lustig die Vorstellung! ;-)) Nachdem wir unser kleines Gepäck in den Zimmern verstaut haben lassen wir uns von einem Taxi zum Eingang der Vic Falls bringen. Dort besuchen wir dieses unglaubliche Naturschauspiel. Ohne Regencape geht nix und trotzdem waren wir nass bis auf die Haut. Es gibt da eine Stelle mit einem geschlossenen Regenbogen, der Engländer hat gesagt „da müsst ihr hin“! Und wir haben es gemacht, was für ein Anblick. Allerdings kommt die Gischt von oben wie wenn man einen Eimer Wasser über den Kopf bekommt. Das Wasser lief uns aus den Schuhen, aber es hat sich gelohnt. Bei Kaffee und Kuchen haben wir dann uns und unsere Klamotten getrocknet, denn das größte Abenteuer des Tages stand ja noch bevor. Ein Flug mit dem Helikopter über den Victoria Falls! Was für ein Abenteuer, ich noch nie im Heli und dann auch noch vorn sitzen. Die Fotos, die wir selbst gemacht haben sind schon schön, aber geschäftstüchtig wie der Veranstalter war hat er uns natürlich einen Film und Fotos verkauft. Danach haben sie uns zurück in unsere Lodge gebracht und wir hatten bei einem kleinen, aber sehr feinen Abendbuffet genügend Gesprächsstoff von diesem unglaublichen Tag. Am nächsten Morgen dann noch ein nettes Frühstück und dann ging es zurück nach Botswana zu unserem Hilux. An der Grenze, Simbabwe Ausreise Zettel ausfüllen Stempel in den Pass, Botswana Einreise Zettel ausfüllen Stempel in den Pass, mit den Schuhen ins Desinfektionsmittel.

Heute geht es von der Chobe Bush Lodge (das steht unser Auto) 318 Kilometer zur Nata Lodge

Nata Lodge Makgadikgadi Salzpfanne (Botswana)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsNachdem wir unser Auto beladen haben geht es los. Die Fahrt eher unspektakulär, bis auf den Versuch an einer Tankstelle Kaffee zu bekommen. Also die Kaffeekultur ist in Botswana sicher noch nicht angekommen. Sie kochen einem Wasser, geben einem einen Becher und „Instantkaffee“ zum selbstreinkippen. Ich denke das Zeug gibt’s auch in lecker, aber das war eigentlich nur heiß und schwarz! Ich steig auf Tee um für den Rest der Reise! 😉 .. Die letzten Kilometer zur Lodge waren dann eher abenteuerlich, die Straße gesperrt weil kaputt, also daneben durch den Schotter. Man tendiert dann schon eher dazu vorsichtig zu fahren, aber es darf einen dann auch nicht stören wenn LKWs überholen und das nicht gerade langsam, außer einer großen Staubwolke ist dann nix mehr zu sehen. 😉 .. Dann haben wir es geschafft, wir kommen mal wieder in einer sehr schönen Lodge an und es wird schon fast zum Ritual, man bietet uns als Aktivität einen „Morning-Drive“ an und wir immer ganz große Augen und wie aus einem Mund „No Thank’s“! Die lachen dann auch immer, denn die wissen wie kalt es morgens um 6 Uhr ist! Wir entscheiden uns für, erstmal ankommen und machen am morgigen Tag einen Drive am Nachmittag zum Abend hin! Heißt auch wir genießen den Rest des Tages in der Lodge, es ist wunderschön mit einem Platz zum Vögel beobachten und einem Pool. Unser Häuschen ist auch was ganz besonderes nicht nur die tolle Terrasse am Haus wo wir 4 uns am Nachmittag bei Tee und Keksen getroffen haben, sondern auch einer Außendusche. Also am Nachmittag sehr cool, morgens wohl sehr kalt! 😉 Da hätte man dann aber auch die freistehende Badewanne innen nutzen können. .. Am nächsten Morgen ein tolles Frühstück unter freien Himmel, tagsüber Füße hochlegen und am Nachmittag ging’s dann nach Kaffee und Keksen zum Game Drive ins Nata Vogelschutzgebiet und den Salzpfannen, 37.000 Quadratkilometer. Sehr cool! Da gibt’s nicht nur Gnus und Zebras und Strauße, sondern eine Unmenge an Flamingos und Pelikanen und einen gigantisch schönen Sonnenuntergang! Danach ging’s in einem Mördertempo zurück zur Lodge, inzwischen war es stockfinster. Es waren so viele kleine Fliegen in der Luft, man hätte fast satt werden können Der erste Weg zurück in der Lodge führt uns dann auch gleich in unsere Außendusche, die würde Anton sehr gerne mit nachhause nehmen. Abends konnten wir uns dann wieder ein tolles Menü a la Carte aussuchen und so den schönen Tag ausklingen lassen. Nach dem Frühstück morgen geht es zur nächsten Lodge.
Heute stehen uns 328 Kilometer bevor, wir hoffen auf einer besseren Straße!

Thamalakane River Lodge Maun (Botswana)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsHeute war die Straße von mega schlecht bis super gut und wir haben nicht viel Pause gemacht, denn wir wollten früh genug ankommen um einen „Sunset Boat Cruise“ zu machen. Das wurde nix, wir kamen zwar früh genug an, aber der Fluss führte einfach zu wenig Wasser. Kann man nix machen! Wir haben schon so viel erlebt, da kriegen wir den Nachmittag/Abend auch mit einem Sundowner Bierchen auf der Terrasse mit einem mega Ausblick auf den Fluss und die Weite des Landes rum. Wir haben wieder ein kleines Häuschen mit einem tollen Ausblick, was will man mehr? Abends gab‘s ein tolles Buffet und nach dem Essen gab’s wieder einen Auftritt der Lodge Crew mit landestypischen Liedern. Was für eine Lebensfreude, da will man gar nicht mehr weg! .. Nachts hatten wir dann „Besuch“ von einem kleinen Nager (soll eine „Maus-Rot“ gewesen sein), strahlend weißer Bauch, knabbert in unserem Strohdach rum. Keine Angst vor Elefanten, aber bei einem Nager unruhig werden! 😉 … Morgens genießen wir noch ein tolles Frühstück bevor wir zu unserem nächsten Abenteuer aufbrechen!

Heute müssen wir nicht fahren, wir werden gefahren!

Old Bridge Luxury Mobile Camping Safari im Moremi Park (Botswana)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsSo, die nächsten zwei Tage werden sehr spannend, mindestens 55 Stunden „Game Drive“. Wir sind keine Camper und brechen auf zu einer „Mobile Camping Safari“! .. Es geht los, ein offenes Auto, ein Guide, ein Koch und sein Lehrling, ein Anhänger mit allem was man so braucht, kleines Gepäck und wir! 5 Stunden und knapp 200 Kilometer später kommen wir auf unserem Campsite an. Auf der Fahrt dorthin gab‘s schon mal eine Brotzeit und viele Tiere, so kann‘s doch weitergehen. .. Angekommen wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden, bauen der Koch und sein Lehrling die Zelte, Betten, Klo, Küche, unser „Esszimmer“, etc. auf! Unsere Angst zu erfrieren war wohl echt umsonst, wir schlafen auf Feldbetten mit einer dicken Matratze und einer dicken Decke und Wolldecke, obendrauf noch ein Handtuch, also alles dabei! .. Unser Guide macht mit uns schon mal die erste Runde. Das ist schon spannend, wir sind im Moremi Park, wenige andere Menschen und fahren durchs Gelände und halten Ausschau nach allen Tieren, die sich uns bieten. Und das sind viele! Gleich beim Losfahren sehen wir einen Elefanten, an unserem Camp. Der wird uns doch nachts nicht besuchen kommen? Wir werden sehen! .. Bis zum Sonnenuntergang haben wir dann auch viele Elefanten mit Babys, Hippos, Giraffen und Zebras etc. gesehen, ganz nah! Zurück im Camp begrüßen uns unser Koch und sein Lehrling mit einem schön gedeckten Tisch und einen sehr leckeren Essen: afrikanisches Hühnchen, Gemüse, Reis, Salat und einer kleinen Obst-Nachspeise! Dann geht’s ins Bett und die Nacht im Busch kann kommen. Es sind schon viele Geräusche, man hört die Löwen, Hippos und Elefanten in der Nähe. Unser Klo steht ca. 10 Meter weit weg und wir sollen wenn wir raus müssen erst mit der Taschenlampe schauen ob ein Tier da ist. Ich muss nicht raus! 😉 Trotzdem schlafen wir gut! Um 6 Uhr ist die Nacht um, wir bekommen warmes Wasser für die Katzenwäsche und es erwartet uns ein schönes Frühstück, wir wollen auch bald los. Nach
Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsAbsprache mit unserem Koch können wir den ganzen Tag unterwegs sein, er hat für uns Vorgekocht und somit können wir unterwegs essen! Juhu! .. Unser Guide ist sehr nett und hat großen Ehrgeiz uns alles zu zeigen! Also geht es los und wir sind schon sehr gespannt gewesen wo es hingeht. Es hat nicht lange gedauert und gefühlt sind wir nicht weit von unserem Schlafplatz weg und plötzlich sind wir mitten in einem Löwenrudel. Wow… 13 große Löwen: 9 Weibchen, 4 Männchen und ein Baby! Gefühlt sind wir Stunden bei den Löwen, die versuchen ein Impala zu erjagen. Klappt nicht! Danach geht es weiter durch den Park, Warzenschweine, Hippos die sich im Wasser drehen (auf einmal schauten die Füße aus dem Wasser), Elefanten Mamas und ihre Kinder, Giraffen, Zebras, Impala, Elan, Büffel, jede Menge Vögel/Greifvögel, Gnus, Letschwe, Kudu, Buschhörnchen, Honigdachs … ich habe sicher einige vergessen, aber ich habe auch nicht mit dieser Vielfalt gerechnet! Wir sind über Holzbrücken gefahren, da wäre ich nie drübergefahren. Der Tag war einfach ein Traum! Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zurück im Camp, kurz ein wenig frisch machen und dann will unser Guide mit uns nochmal raus zum Sundowner, also wieder rauf aufs Auto und los … 100 Meter? Die hätten wir ja schon gehen können, aber wir wussten ja nicht was er noch vorhat mit uns. Er meint wir müssen jetzt kurz um die „Insel“ fahren zum Umdrehen! OK, er wird wissen was er tut! Er fährt los und hält dann plötzlich an und da beginnt ein Schauspiel was wir nicht missen möchten, da steigen die Hippos eins nach dem anderen aus dem Wasser und fangen an zu fressen, was für ein Anblick! Auch dafür gibt es ein „Beweisfoto“, nicht schön, aber alles zu erkennen! Dann fahren wir zurück ins Camp, dort gibt’s wieder ein seeehr gutes Essen: gebratenes Rind, Soße, gebackene Kartoffeln mit Gemüse, Millipap und eine Jogurt Nachspeise. Einfach nur super gut! Wir haben uns dann noch sehr nett mit unserem Guide unterhalten, er hat uns aus seinem Leben erzählt und war auch interessiert was wir so machen! Ein sehr netter, höflicher und gebildeter junger Mann! .. Um 20:30 Uhr liegen wir in unserem Bett, sind sehr glücklich und müde! Morgens ging‘s wieder um 6 Uhr raus aus dem Bett, Frühstück mit Ei und Speck, was die da alles für uns gezaubert haben, echt Klasse! .. Koch und Lehrling bleiben zurück und wir ziehen wieder los mit unserem Guide! Bevor es zurück zur Thamalakane Lodge geht gehen wir nochmal auf Pirsch und das Glück bleibt uns treu, am Weg finden wir 4 schlafende Löwen, klein bis groß und dann nochmal 5 Männchen! Auf dem Rückweg hält unser Guide dann weiter Ausschau nach einem Leoparden, aber außer ein Geweih auf einem Baum ist nix zu finden. Aber Hippos sind noch zu finden und Elefanten und …! Aber irgendwann ist die schönste Zeit vorbei und so liefert uns unser Guide am späten Nachmittag wieder in der Lodge ab.
Gut es war Camping für Faule, aber trotzdem möchten wir keine Minute von diesem Erlebnis missen! Es war einfach nur schön!!

Thamalakane River Lodge Maun (Botswana)

Nach unserem absolut genialen Ausflug in den Busch war dann der erste Weg unter die Dusche. Wir waren durch die Fahrt über Sand und Schotter ziemlich eingesaut! ;-)) Da wir vor unserem Ausflug in den Busch schon eine Nacht in dieser Lodge waren kannten wir ja schon alles und somit war es wie heimkommen! Nach dem duschen, haben wir dann wieder unsere Wasserkocher angeschmissen und bei Keksen und Tee dann die Tage revuepassieren lassen! .. Der Manager der Lodge wollte dann auch genau wissen wie es war und wie es uns geht, ein sehr gechillter Mann, der ist so ruhig das er einen fast nervös macht! .. Zum Sundowner haben wir uns dann auf die Terrasse gesetzt und bei einem sehr, sehr guten Menü a la Carte den Abend genossen! Wie immer waren wir schon bald im Bett, wir waren schon ziemlich müde, die Tage sind schon anstrengend, die ganzen Eindrücke müssen ja auch erst verarbeitet werden. Zum Frühstück haben wir dann nochmal richtig geschlemmt und dann ging es auf zur nächsten Lodge.

Thakadu Camp Ghanzi bei Ghanzi (Botswana)

Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsSo heute ging‘s zur letzten Station in Botswana. Die Lodge ist im Winter dann auch eher nur als „Durchgangslodge“ Richtung Namibia geeignet. Ihr solltet dort kein Tent Chalet buchen, es zieht wie Hechtsuppe. Wir wollten eigentlich 2 Nächte bleiben, weil’s dort Erdferkel geben sollte und ich die unbedingt sehen wollte. Es gab zwar ein schönes Wasserloch und super gutes Essen am Abend, aber Erdferkel sehen die auch nie (haben die uns erzählt). Also haben wir gedacht wir fragen mal bei unserem guten Geist Katja von African-Dreamtravel nach ob wir nicht eine Nacht eher in unsere letzte Lodge fahren können! Und juhu, kaum gefragt kam schon das OK! Also alles rein ins Auto und los Richtung Namibia!

417 Kilometer sind zu fahren, dann erreichen wir unsere letzte Lodge

Okambara Elphant Lodge Namibia Zentral (Namibia)

Nach 417 Kilometern und den üblichen Grenzformalitäten (Ausreise Zettel ausfüllen Stempel in den Pass, Einreise Zettel ausfüllen Stempel in den Pass) kommen wir am Nachmittag in einer absoluten Traumlodge an! Die Entscheidung einen Tag eher anzureisen war absolut die Richtige! Juhu! Ein wunderschönes Haus und für uns die wir, Gisela u. Anton, aus München kommen war’s wie heimkommen, denn an der Tür hängt ein Freistaat Bayern Wappen! ;-)) .. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gab’s Kaffee und Kuchen. Danach haben wir uns umgesehen. Da gibt’s Geparden, Lulu einen Leoparden, Karakale, einen Papagei der Fußgänger ist, „Wach“gänse, Pfauen, Hasen, eine Sau! Und das sind nur die Haustiere! … Abendgegessen wird dann ganz familiär, mit dem Besitzer der Lodge, Christian Schmitt und seiner Tochter Lisa. Wir haben uns sehr nett unterhalten und viel Interessantes erfahren über das Leben in Namibia. .. Dann sind wir wieder mal todmüde in ein warmes Bett gekrochen um von unserem letzten Game Drive am nächsten Nachmittag zu träumen. Erst gab’s dann aber morgens ein super leckeres Frühstück, es gab alles was man sich wünscht. Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria FallsDann eine kleine Wanderung um die Lodge, es gibt dort kleine Wandertrails, sehr schön. Nachdem es am Nachmittag wieder Kaffee und Kuchen gab, ging‘s erst zur Wildtierfütterung, wir durften mit zu den Karakalen und den Geparden ins Gehege und Lulu, der früh morgens schon sehr fotogen war, bekam auch zu fressen, aber da kann man natürlich nicht rein. Dann ging‘s zum letzten Game Drive unserer Reise. Es kam dann auch gleich Wehmut auf, das alles nicht mehr jeden Tag sehen zu können. Ich für mich kann schon sagen ich war traurig, aber ich wusste da schon, ich will wieder kommen! .. Wir waren wieder 3 Stunden unterwegs und haben alles bis auf Nashörner nochmal bewundern können! Zurück auf der Lodge, war der Grill schon angeheizt und es gab Impala und Oryx vom Grill und das in einem super leckeren Menü verpackt. .. Die letzte Nacht, das letzte Frühstück, das letzte Mittagessen und dann ging’s an‘s Abschied nehmen. Uschi u. Christian Schmitt sind tolle Gastgeber und wenn wir es das nächste Mal einrichten können werden wir wieder dort unsere nächste Traumreise beenden!
Reisebericht Namibia – Botswana – Victoria Falls

Jetzt noch das Auto abgeben und dann geht’s zum Flughafen, die letzten Stunden und dann noch ein Nachtflug mit Air Namibia.

Und dann mussten wir feststellen wie schnell 3 Wochen vergangen sind
und Frankfurt und dann später München/Dresden uns wieder hatte!

Fazit:

1. Die Reisemappe von African-Dreamtravel mit allen Unterlagen (allgemeine Sicherheitshinweise, Infos zum Land, Unterlagen zum Automietvertrag, Infos zu jeder Lodge, Route von Lodge zu Lodge, alle Voucher) einfach genial!!
2. Unbedingt die APP maps.me aufs Smartphone laden. Landkarten runterladen, offline nutzen. Damit haben wir überall hingefunden.
3. Um nicht immer rumrechnen zu müssen wer was bezahlt hat, haben wir einen „Reisegruppengeldbeutel“ ins Leben gerufen. Jeder hat da gleich viel reingetan und daraus haben wir dann alles bestritten, was so angefallen ist: Supermarkt, Tanken etc., das hat super geklappt!
4. Wenn ihr im Mai/Juni unterwegs seid unbedingt Mütze, Handschuhe und warme Socken mitnehmen. Tagsüber ist es wunderbar warm, aber nachts ist es empfindlich kalt!
5. Wenn ihr durch Botswana fahrt, immer alle Schuhe in greifbarer Nähe haben. Man muss des Öfteren aussteigen um in eine Wanne mit Desinfektionsmittel zu steigen und auch ALLE anderen Schuhe reinstellen.
6. Es gibt, wie schon erwähnt, eine Karte „Map of Etosha“ hatten wir uns schon in Deutschland besorgt übers Internet. Auf unserer Reise haben wir uns dann noch eine Karte „Chobe National Park“ Tourist Map und eine Karte „Moremi Game Reserve“ Tourist Map besorgt. Gibt es im Gift-Shop in den Lodgen oder im Supermarkt. Die sind echt Klasse, können wir sehr empfehlen. Da sind viele Infos zum Park drin, auch Wege (mit Entfernungen) und Wasserlöchern etc.!

Ich glaube, ich kann für uns alle vier sprechen, die Reise war eine echte Traumreise und wir werden vieles davon nie vergessen. Harald und sein Team hat uns ein tolles Paket geschnürt und war auch immer für uns erreichbar (vor der Reise wie auch während der gesamten Reise), wenn wir Fragen hatten oder auch wie wir eher weiterreisen wollten! Ein tolles Team!

Wir kommen sicher wieder!
Es gibt noch viel zu entdecken und es gibt Orte, die wir nochmal besuchen möchten.

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