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Reisebericht 21 Tage Namibia Mietwagen Rundreise

Reisebericht 21 Tage Namibia Mietwagen Rundreise

Rundreise durch Namibia mit dem Mietwagen – ein Reisebericht von Melanie und Thorsten Schwager

Afrika hatte für uns schon immer eine besondere Faszination. Dies gilt besonders für Namibia. Seit der Kolonisation im 19. Jahrhundert sind Teile des Landes von deutscher Sprache und Kultur geprägt. Aber das ist längst nicht alles. Wenn Sie mit dem Mietwagen durch Namibia reisen, entdecken Sie eine faszinierende Landschaft und eine erlebnisreiche Tierwelt. Wir haben unvergessliche Eindrücke mit nach Hause genommen.

alt=" Reisebericht"Anreise von Deutschland nach Namibia

Wir haben unsere Reise am Flughafen in Frankfurt am Main begonnen, ohne Zwischenstopp sind wir in Namibias Hauptstadt Windhoek früh morgens sicher gelandet, wo auch schon Katja auf uns gewartet hat, mit ihr zusammen haben wir unseren Mietwagen übernommen, sie hat uns noch wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben bevor es losging.In Namibia gibt es kein so gut ausgebautes Straßennetz wie in Deutschland. Aus diesem Grund haben wir einen robusten Toyota 4×4 gemietet, zu dem uns geraten wurde, goldrichtig!

Unsere Reiseroute und die Übernachtungen haben wir bereits zu Hause mit Katja zusammen geplant, perfekt wie sich herausstellte. Alle unsere Buchungen haben wir über African-Dreamtravel vorgenommen.Ein paar englische Sprachkenntnisse sind sehr hilfreich für Ihre Reise nach Namibia. Sie müssen wissen, dass die Menschen nicht in allen Regionen Deutsch sprechen.

alt=" Reisebericht"Von Windhoek in den Etosha Nationalpark

Für das Kennenlernen von Namibias Hauptstadt haben wir uns 2 Tage Zeit genommen. 1 Tag haben wir nach unserer Ankunft dort verbracht, den 2 Tag vor unserer Abreise. Da wir uns unseren drei Wochen viel vom Land sehen wollten, hat sich unser Aufenthalt in Windhoek auf diese Zeit beschränkt. Dennoch haben wir einen guten Einblick in die Kultur und die Gepflogenheiten des Landes bekommen, bevor wir unsere Selbstfahrerreise durch Namibia starteten. Als besonders eindrucksvoll haben wir Katutura empfunden. Dabei handelt es sich um eine Vorstadt von Namibia, in der wir uns mit dem Alltag und dem Leben der Menschen vertraut machen konnten.

alt=" Reisebericht"Fahrt zum Etosha Nationalpark

Die hautnahe Begegnung mit den Tieren in der Wildnis hat für uns schon immer eine große Faszination ausgeübt. Aus diesem Grund war unser erstes Ziel der Etosha Nationalpark. Er befindet sich im Norden von Namibia und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Nach dem ersten erlebnisreichen Tage in Windhoek und der Fahrt in den Norden haben wir uns erstmal einen Tag Auszeit genommen. Unser Domizil hatte eine herrliche Poollandschaft, die uns einen einzigartigen Ausblick auf die Weite dieses schönen Landes spendierte. Am nächsten Tag gingen wir auf Entdeckungstour durch den Etosha Nationalpark.

Er gilt als größtes und sehr bedeutendes Naturschutzgebiet. Tiere, die wir in Europa nur aus dem Zoo kennen, erlebten wir in ihrer natürlichen Umgebung. Zebras, Nashörner, Löwen  etc.leben in dem Reservat, und es war wirklich beeindruckend, ihnen so nahe zu kommen. Die Nächte verbrachten wir in kleinen, aber feinen Bungalows. Wir haben unzählige Fotos aufgenommen. Besonders eindrucksvoll war der Besuch an den Wasserstellen, an denen viele Tiere unterschiedlicher Art zusammen kamen. Der weite Blick dieser einzigartigen Landschaft verschaffte uns dann die Möglichkeit, Elefanten und Giraffen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Antike Kunst bewundern

Namibia bringt nicht nur eine herrliche Tierwelt, sondern auch antike Kunst hervor. Nachdem wir die Tage im Etosha Nationalpark genossen hatten, führte unser Weg uns zu den Ugap Terrassen, zum „Versteinerten Wald“ und zu den Felsmalereien von Twyfelfontein.

Schätzungen zufolge ist der versteinerte Wald mehr als 200 Millionen alt. Es war ein einzigartiges Erlebnis, die massiven Bäume zu bestaunen und in unvergesslichen und eindrucksvollen Fotos festzuhalten. Die Baumstämme sind von Fossilien besetzt und haben eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Ugap-Terrassen

Auf dem Weg zu den fossilen Baumstämmen kamen wir an den Terrassen vorbei. Sie entstanden durch den Fluss Ugap, der heute nicht mehr dauerhaft Wasser führt. Die eindrucksvolle zerklüftete Natur hat uns stark beeindruckt.Wir hatten vor einigen Jahren schon einmal über die Felsmalereien von Twyfelfontein gelesen und wollten sie unbedingt in unseren Reisebericht über Namibia aufnehmen.Es gibt insgesamt 2.500 Felsbilder von außerordentlicher Schönheit, die wir leider nicht alle anschauen konnten. Im Jahre 2007 hat die UNESCO die Malereien in das Weltkulturerbe aufgenommen. Das Alter der Bilder, die in die beeindruckenden Felsen geschlagen sind, schätzen Experten auf 13.000 Jahre.

alt=" Reisebericht"Mit dem Mietwagen durch Namibia und die Atlantikküste entdecken

Die herrliche Küste Namibia wollten wir nach den Bereichen Kultur und Tierwelt selbstverständlich auch in vielen Eindrücken mit nach Hause nehmen. Unser erstes Ziel führte uns in den Ort Swakopmund. Wir dachten, wenn wir einen Reisebericht für Namibia verfassen, müssen wir uns mit der deutschen Kolonialzeit auseinandersetzen. Swakopmund bietet verschiedene Relikte, die von der Ankunft und dem Leben der Deutschen erzählen, die in Afrika ein neues Leben begonnen haben. Besonders haben uns die Schiffswracks von Conception Bay beeindruckt. Weil wir das Abenteuer lieben, haben wir uns einer Tour durch die Schluchten des Khan entschieden. Dieses Areal haben die Klippenspringer für sich entdeckt. Die herrliche Landschaft, aber auch der Wagemut sind für uns unvergessliche Erlebnisse.

Hafen und Sanddünen -die beeindruckende Küstenregion Namibias

alt=" Reisebericht"Walvis Bay lautete unser nächstes Ziel. Es handelt sich um einen der bedeutendsten Seehäfen in Namibia. Hier gibt es viele verschiedene Relikte aus der Zeit der deutschen Kolonisation. Wir besichtigten das Hohenzollernhaus und eine rheinische Missionskirche. Auch die Kristallgallerie und der Leuchtturm haben eindrucksvolle Spuren in unserer Erinnerung hinterlassen.
Pelikane und Flamingos sind Tiere, die uns  immer zum Verweilen animierten. In der Lagune leben die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Absolut beeindruckend war unsere „Littel five Tour“ mit Tommy Collard, 

Sanddünen von Sossusvlei

Man kann die 350 Meter hohen Dünen gut und gern als imposant bezeichnen. Wir konnten die Sanddünen von Sossusvlei mit nackten Füßen erklimmen. Es war ein schöner Kontrast zur Kultur, die wir in den ehemals deutschen Gebieten von Namibia erlebten.

Rückreise nach Deutschland

Nach einem eintägigen Aufenthalt in Windhoek traten wir nach drei unvergesslichen Wochen die Rückreise nach Deutschland an und beendeten unseren Reisebericht für Namibia, der uns Eindrücke verschafft hat, die wir bislang aus keinem Land mitnahmen.

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