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  • Dezember

    17

    2018
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Südafrika Panorama Route – die schönste Straße Afrikas

Südafrika Panorama Route – die schönste Straße Afrikas

die Panorama Route in Südafrika – die schönste Straße Afrikas
In den Ausläufern der beeindruckenden Drakensberge, die Sie im Osten Südafrikas finden, liegt sie: die Panorama Route in Südafrika

Sie ist bekannt für die überwältigenden Aussichten, die sie entlang der Route bietet.

Einige der absoluten Highlights der Panorama Route in Südafrika sind die wunderschönen Three Rondavels im Blyde River Canyon, die atemberaubende Aussicht am „Gottes Fenster“ – God’s Window, die vielen Wasserfälle, die sich entlang der Route ziehen und die Bourke’s Luck Potholes, bizarr geformte Felsformationen in der Provinz Mpumalanga.


In dieser Region findet man auch das Highveld, ein Binnenlandplateau mit Höhen bis zu 2000 Metern. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Lowveld, welches am Rande des Krüger Nationalparks liegt. Durch die Schichtform – das Gestein fällt stufenförmig bis auf eine Höhe von nur 300 bis 600 Metern ab – des Highveld – Drakensberg, der den gleichen Namen trägt wie das höchste Gebirge Südafrikas, konnte das Wasser in im Laufe der Zeit eine in Südafrika einzigartige Landschaft herausformen.

Hier eine Zusammenfassung über alles Wissenswerte, was Sie über die Panoramaroute in Südafrika erfahren sollten.


Ein Großteil der Südafrika-Touristen bricht direkt von dem O.R. Tambo Flughafen zum Krüger Nationalpark auf. Da die meisten der aus Europa kommenden Flüge am Morgen in Johannesburg landen, empfehle ich Ihnen einen 1 tägigen Aufenthalt , um sich von dem langen Nachtflug und wenigem Schlaf zu erholen und sich zu akklimatisieren.
Nun kann es losgehen. Der Krüger National Park ist zwar auch ein besonderes Highlight, wenn man Südafrika besucht, ich empfehle allerdings nicht direkt in den Park zu fahren, sondern die Panorama Route zu nehmen.

Die optimalen Ausgangspunkte für die Panorama Route in Südafrika liegen im Norden des Landes. Hier empfehlen sich der Blyde River Canyon, Graskop oder Hazyview.

Wie viel Zeit sollte man für die Route einplanen?

Wer alle der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte sehen möchte, sollte mindestens zwei bis drei Tage dafür einplanen. Bei kürzeren Aufenthalten entlang der Route kann einem schnell einmal der Nebel in diesen Höhenlagen zum Verhängnis werden und Sie bekommen von der atemberaubenden Aussicht kaum etwas zu sehen. Manche Orte entlang der Route wie zum Beispiel der Ort Sabie laden schon zum Verweilen und erkunden ein und es wäre schade, hier einfach durchzuhetzen.

Die Route lässt sich bis auf einige wenige Stellen ganz unkompliziert mit einem Mietwagen befahren. Achten Sie darauf, dass Sie einen robusten Wagen mieten, entlang der Strecke sind hin und wieder doch recht tiefe Schlaglöcher zu erwarten. Da die Panorama Route aber ein beliebtes Touristenziel ist, werden die Straßen, insbesondere die R 36, die Sie von Johannesburg zum Blyde River Canyon bringt, mittlerweile komplett neu hergerichtet.

The Pinaccle

Entlang der R532 findet man die Hauptattraktionen mit den schönsten Aussichtspunkten. Kalkulieren Sie bei den meisten Highlights „Eintrittsgeld“ ein, kaum einer der Aussichtspunkte kann kostenlos betreten werden. Sie sind allerdings jeden Cent wert. Öffnungszeiten sind in der Regel von Sonnenaufgang – ab 7 Uhr morgens – bis Sonnenuntergang gegen 17 Uhr. Empfehlenswert ist die Fahrt über den Long Tom Pass bis zur Kleinstadt Sabie auf 1000 Meter Höhe. Sabie ist eine durchaus sehenswerte kleine Stadt, mit unendlich vielen, beeindruckenden Wasserfällen.

Nehmen Sie sich hier also ein wenig Zeit, um die Umgebung von Sabie zu erkunden. Von dort aus fahren sie weiter über Graskop zum Blyde River Canyon.
Eine zweite, ebenso tolle Route führt Sie über den Robber’s Pass. Von dort aus geht es weiter zu einer ehemaligen Goldgräbersiedlung, der Pilgrim’s Rest und von dort nach Graskop, beziehungsweise weiter zum Blyde River Canyon.

Die Top-Highlights der Panorama Route in Südafrika

Um Ihnen einen kleinen Überblick zu geben, was Sie auf der Fahrt entlang der Panorama Route erwartet, habe ich eine Liste mit den schönsten Aussichtspunkten und besonderen Orten, sowie Informationen wie die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise, die ich während meiner Reise besucht habe, zusammen gefasst.
Wie schon erwähnt, sollte man sich ein paar Tage Zeit nehmen, um die Route richtig genießen zu können. Natürlich muss man nicht jede Sehenswürdigkeit mitnehmen, hier spielt der persönliche Geschmack eine große Rolle. Die Auflistung ist mehr als eine kleine Anregung gedacht, welche Sehenswürdigkeiten empfehlenswert sind.

The Three Rondavels und der Blyde River Canyon

Der 26 Kilometer lange und bis zu 800 Meter tiefe Blyde River Canyon ist eine riesige Schlucht mit atemberaubenden, bizarren Felsformationen aus rotem Sandstein. Er ähnelt seinem amerikanischen Verwandten, dem Grand Canyon. Im Gegensatz zum Grand Canyon ist der Blyde River Canyon allerdings zum größten Teil mit grüner Vegetation überzogen. Der Name des Canyon stammt übrigens von dem gleichnamigen Fluss, dem Blyde River, dessen Name „Blyde“ vom niederländischen Wort „blij“ abgeleitet ist. Zu deutsch also „glücklicher Fluss“.
Entlang des Blyde River Canyons findet man spektakuläre Aussichtspunkte. Einer davon sind die drei Rondavels, gewaltige, abgeflachte Felsen, die an die Rundhütten der einheimischen Bevölkerung erinnern.
Vom Parkplatz aus führen viele Wanderwege zu verschiedenen Aussichtsplätzen.

Das „Ende der Welt“ – der World’s End Lookout

Circa 41 Kilometer von Graskop entfernt liegt der World’s End Lookout, ein Top Highlight der Panorama Route in Südafrika .Nachdem man am Eingang 50 Rand pro Person gezahlt hat, sind es nur noch wenige Schritte bis zu einer absolut spektakulären Aussicht. Da das Gelände an der Abbruchkante ziemlich steil abfällt, ist es komplett umzäunt. Von hier aus haben sie eine herrliche Sicht auf die Three Rondavels und den Stausee. Ich empfehle den Besuch recht früh am Morgen, wenn die Touristen noch nicht mit den Bussen aus Graskop eingetroffen sind oder recht kurz vor Schluss, wenn die Menschenmassen schon wieder nachgelassen haben. Wer viele Fotos machen möchte, sollte am Nachmittag – die Aussichtspunkte schließen um 17 Uhr – vorbeischauen, denn morgens schaut man direkt in die Sonne, was das Fotografieren etwas schwieriger macht.


Der Lowveld Aussichtspunkt
Die Abzweigung zum Lowveld Aussichtspunkt zu finden, ist etwas kniffelig. Das Hinweisschild zum Viewpoint ist stark verblasst und wird leicht übersehen. Hat man dann allerdings den Weg gefunden, wird man mit einer schönen und dazu noch kostenlosen Aussicht auf den Blyde River und das Lowveld belohnt.

Bourke’s Luck Potholes

Hier kostet der Eintritt 55 Rand pro Person. Vom Parkplatz aus gelangt man schnell zu den Wanderwegen. Der Rundweg ist auch für diejenigen geeignet, die nicht stundenlang herumlaufen möchten. Der Weg führt über Holzstege und Brücken zu den Potholes, durch Kieselsteine in den Wasserstrudeln ins Dolomitgestein gewaschene Löcher. Entdeckt hat 1870 diese einzigartigen Potholes übrigens der Goldwäscher Tom Bourke. Nach ihm wurden sie auch benannt. Bester Punkt zum Schauen und fotografieren ist die Brücke, von hier aus können sie direkt auf die Löcher schauen.

Der Berlin Wasserfall
Sehenswert ist der Berlin Falls nicht etwa wegen seiner Tiefe. Immerhin 80 Meter tief stürzt das Wasser in das Felsbecken. Es ist die Art, wie das Wasser über die Felskante fließt: zuerst ist es ein recht dünnes Rinnsal des Sabie Rivers. Durch die Form der Felsen teilt sich das Wasser aber während des Falles, sodass es aus der Ferne aussieht wie eine flackernde Kerze. Für 10 Rand Eintritt pro Person ein durchaus lohnender Anblick.

Die Wasserfälle sollten Sie, wenn möglich nicht während der Trockenzeit von Mai bis September besuchen. Viele Flüsse führen während der Zeit nur wenig Wasser, die Wasserfälle sind dann weit weniger beeindruckend.


Das „Fenster Gottes“ – God’s Window
Für 15 Rand pro Person haben sie am Gottes Fenster eine tolle Aussicht auf das Lowveld bis hin zum Krüger National Park. Leider auch meist das schlechteste Wetter. Durch den starken Nebel, der dort sehr oft aufzieht, ist kaum etwas von der Aussicht zu sehen. Bei Sonnenschein allerdings werden sie nach dem ersten Blick ins weite Tal sofort verstehen, warum man diesem Ort den Namen „God’s Window“ gab.
Beim Aufstieg zum Gottes Fenster wandert man durch einen kleinen Regenwald, der sich durch die Höhe mit einer ganz eigenen Vegetation gebildet hat. God’s Window mag nicht der spektakulärste Aussichtspunkt der Panoramaroute sein, der kleine Regenwald ist einen Stopp auf jeden Fall wert.

Lisbon Falls
 Die Lisbon Falls sind die größten Wasserfälle in Mpumalanga. 92 Meter fallen sie in die Tiefe.

Dieses Naturschauspiel sollten sie sich nicht entgehen lassen. Aber auch hier bitte bedenken: während der Trockenzeit führen die Flüsse nicht viel Wasser! Rund um die Wasserfälle gibt es einige schöne Wanderwege.

 

Ist das Wetter entsprechend und sie treffen dort nicht zu spät ein, können sie sogar hinuntersteigen und die Wasserfälle aus einer ganz neuen Perspektive bewundern. Der Eintritt kostet 10 Rand und die Wasserfälle sind vom Parkplatz aus leicht zu erreichen.

Graskop
Graskop – die „Grasspitze“ – ist einer der Stopps entlang der  Panorama Route in Südafrika  . Die kleine Stadt liegt direkt an der R532 und hat sich ganz dem Tourismus verschrieben. Hier findet man mehr Souvenirläden als Restaurants. Es gibt dort ein kleines Einkaufszentrum für Lebensmittel, allerdings ist die Auswahl nicht besonders groß. Bei der Gastronomie kann ich Ihnen Harrie’s Pancakes ans Herz legen. Bei Harrie’s gibt es neben allerlei Pancakes und Milchshakes auch durchaus deftige Speisen.

Harrie`s Pancakes

Direkt neben Harrie’s gibt es noch den „Silverspoon“, ebenfalls ein Pancake-House, allerdings schmeckt es bei Harrie’s, der dort schon seit 1986 ansässig ist, um Welten besser. Wer richtig zu Mittag oder Abend essen möchte, dem kann ich Abe´s at the Glass House empfehlen. Ein tolles, kleines Restaurant mit sehr guter Küche.

Abe´s at the Glass House

Pilgrim’s Rest
Pilgrim’s Rest ist eine ehemalige Goldgräbersiedlung und eine Station auf dem Weg zum Blyde River Canyon.

In 1873 wurde am Pilgrim’s Creek die ergiebigsten Goldvorkommen Süd Afrikas gefunden. Aus allen Teilen der Welt kamen die Goldsucher zum Fluss und der ehemals kleine Ort explodierte förmlich.Seit 1972 ist der Ort nationales Kulturdenkmal und wurde liebevoll renoviert. Auch heute noch können sie am Creek euer Glück beim Goldwaschen versuchen. Wer etwas über die Geschichte erfahren möchte, für den ist Pilgrim’s Rest sehr sehenswert.

Mac Mac Falls & Mac Mac Pools
Direkt hinter der Stadt Sabie liegen die Mac Mac Pools und der Mac Mac Wasserfall. Wer die Panorama Route in Südafrika über Sabie fährt, sollte sich die Pools und den Wasserfall nicht entgehen lassen. Die Pools sind natürliche, kleine Wasserbasins, in denen man mit einer atemberaubenden Aussicht baden kann. Der größte der Mac Mac Pools hat gerade einmal einen Durchmesser von 10 Metern.
Der Besuch der Mac Mac Pools lohnt sich allerdings nur, wenn Sie auch tatsächlich baden gehen möchten, denn mit einem Eintrittspreis von 20 Rand pro Person sind die Mac Mac Pools im Vergleich zu den anderen Sehenswürdigkeiten doch recht teuer.
Der zweigeteilte Mac Mac Wasserfall sehenswert. Den Namen erhielt die Gegend 1873 von einem Goldgräber namens Thomas Burger. Er fand es kurios, dass die Nachnamen vieler Goldgräber , die in dieser Region ihr Glück versuchten mit „Mac“ begann. Deshalb nannte er das Gebiet kurzerhand Mac Mac.


Long Tom Pass
Der Long Tom Pass ist eine der beiden Möglichkeiten, die Panorama Route in Südafrika zu befahren. Der Long Tom ist der zweithöchste Pass Süd Afrikas und windet sich auf 20 Kilometer Länge bis auf eine Höhe von 2150 Metern. Bis zur Stadt Sabie senkt er sich wieder auf 1000 Meter Höhe. Diese Passstraße – die R32 – ist wirklich wunderschön. Landschaftlich fühlt man sich von Deutschland nach Schottland und wieder zurück nach Süd Afrika versetzt – und dies alles innerhalb weniger Kilometer.

Die besten Unterkünfte

Beispiel: Lagoona B&B

Wenn Sie die Panorama Route in Südafrika befahren möchten, kann ich Ihnen als idealen Ausgangspunkt das Blyde River Canyon A Forver Resort nur wärmstens empfehlen. Mir hat das Resort jedenfalls sehr gut gefallen. Das Resort besteht aus einzelnen, kleinen Hütten. Alle Hütten verfügen über ein recht bequemes Doppelbett, ein Bad und eine kleine Küche. Einen Braai-Grill findet man natürlich auch. Die Lage des Resort ist besonders schön: Sie schauen direkt auf den Blyde River Canyon.

Frühstück gibt es gegen einen Aufpreis im Restaurant. Das Restaurant hat bis Abends durchgehend geöffnet und bietet natürlich auch warme Gerichte. Die Gerichte sind am Preis gemessen recht gut und mit dem beeindruckenden Blick auf die drei Rondavels schmeckt es gleich noch ein wenig besser.

Im Übernachtungspreis inbegriffen ist der Besuch der Aussichtspunkte zum Blyde River Canyon. Die vielfältigen Wanderwege rund um das Resort können Sie gegen einen kleinen Aufpreis benutzen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Panorama Route in Südafrika ?

Die Regenzeit beginnt im Oktober und endet im März. Die Regenzeit darf man nicht falsch verstehen. Es regnet nicht ununterbrochen den ganzen Tag, sondern die Regengüsse kommen kurz und heftig. Gerade am Anfang der Regenzeit ist es manchmal sehr neblig, von der tollen Aussicht entlang der Panorama Route sieht man mit viel Pech recht wenig. Ab Februar/ März wird das Wetter langsam besser, die Landschaft erstrahlt in frischem grün.

Die Sommertage sind in Süd Afrika extrem heiß und schwül. Wer hohe Temperaturen nicht gut verträgt, sollte Süd Afrika eher in den Monaten mit gemäßigten Temperaturen bereisen.
Im Winter können Sie in den höheren Lagen mit Schnee rechnen, Frost ist in den Nächten ebenfalls keine Seltenheit.

Die Anfahrt zur Panorama Route in Südafrika
Ab Johannesburg nehmen Sie die N21 nach Nelspruit, Mbombela. Ab hier kommt es auf die Lage Ihrer Unterkunft an. Die R36 führt Sie direkt zum Blyde River Canyon Resort. Um die Tour über den Long Tom Pass zu starten, fahren Sie auf die R37. Diese führt sie geradewegs zur R532, die Straße mit den Hauptattraktionen der Panorama Route.

Fazit
Eine Fahrt entlang der Panorama Route in Süadafrika  lohnt sich auf jeden Fall. Landschaftlich unterscheidet sich die Strecke extrem von den anderen Regionen. Dazu ist die Lage direkt zwischen Johannesburg und dem Krüger National Park optimal, um wirklich viel von Süd Afrika zu erleben.

 

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