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Okavango Delta

Okawango Delta LuftaufnahmeDas Okavango Delta in Botswana

Das Okavango Delta  zählt zu den weltweit meist geschätzten Wildgebieten und heißt seine Besucher willkommen mit einem Stück Afrika in seiner ursprünglichsten Form. Sie werden eine einmalige Reise voller Entdeckungen und nachhaltiger Momente bei der Beobachtung von Großwildtieren erleben. Erleben Sie das Okavango Delta bei unseren Mietwagenreisen nach Botswana oder Safaris in Botswana. Unsere Zeltsafaris im Okavango Delta gehören zu den schönsten Erlebnissen bei Reisen nach Botswana

okawango-delta-luftaufnahmeDie unberührte Deltalandschaft vom Okavango Delta mit einer ehrfürchtigen Ruhe sorgt dafür, dass Sie traumhafte natürliche Schönheit ganz und gar genießen können. Touristen beschreiben ihren Ausflug in das Okavango Delta als eine Erfahrung, die ihres gleichen sucht. Mitten im inneren und noch unversehrten Kern des Kontinentes führt sie von dem Feuchtgebiet in die Trockensavanne. Unzählige Wasserläufe verlaufen quer durch die Inseln, umgeben von Papyrus und Palmen und einer satten Vegetation, können Sie sich ein Bild von der artenreichen Tierwelt machen. Das Okavango Delta ist das weltweit größte noch unberührte Binnendelta und überzeugt nicht durch seine vielen Seiten eines einmaligen Ökosystems. Es liegt inmitten des Zentrums vom Kalaharibecken und hat daher auch seine gern gewählte Bezeichnung "Juwel der Kalahari".

Die Natur hat hier etwas ganz Besonderes vorgebracht, indem der Okavango bis in jene Halbwüste vordringt. Der Fluss ist im südlichen Afrika der drittgrößte, entfaltet sich zum Delta und versickert am Ende in der Kalahari. Entstanden ist diese Landschaft im Verlauf von Jahrtausenden. Der Okavango kommt aus dem Fluss Angola und brachte mehrere Millionen Tonnen Sand mit. Innerhalb der Regenzeit steigt der Okavango stark an, erreicht Botswana bei Mohembo und erbricht sich schlussendlich in das gewaltige fächerförmige Delta. Dabei kann einem das genau getimte Zusammenspiel geradezu erschaudern lassen. Denn wenn die Niederschläge aus der Regenzeit im April und Mai verdunstet sind, strömen die gewaltigen angestauten Fluten des Flusses durch den 1.300 km langen Sand der Kalahari und hauchen dem unglaublich facettenreichen Ökosystem wieder neuen Atem ein. In erster Linie tragen die tektonischen Aktivitäten im Erdinneren dazu bei, dass sich der Verlauf der Strömung stetig verändert, und auch das Abflussverhalten und das Verteilungsmuster hängen maßgeblich davon ab.
mokoro-tour-okawango-deltaAus der räumlichen Sicht unterscheiden sich insgesamt drei Hauptgebiete: die Trockenzonen, der Panhandle (Pfannenstiel) und das Delta. Der Panhandle hat seinen Anfang nördlichen Abschnitt des Okavango, bei Mohembo und erstreckt sich dann in Richtung Süden für ca. 80 Kilometer. Der Fluss hat eine korridorähnliche Form, welche auf zwei in der Erdkruste parallel verlaufene Verwerfungen basiert. Der Okavango ist an dieser Stelle äußerst weit und tief, und die Flächen des Sumpfes sind permanent überflutet. Die Vegetation wird von Senelgaldattelpalmen und Papyrusstauden bestimmt. Bei Besuchern ist dieser Ort vor allem beliebt für seine tolle Gelegenheit zum beobachten von Vögeln, zum angeln und um am Westrand die eindrucksvollen Dörfer des Panhandle aufzusuchen. Das fächerartige Delta entwickelt sich bei Seronga.

Aufgrund der herangetragenen Wassermengen erblüht die Natur immer wieder aufs Neue und entwickelt ein hinreißendes Durcheinander von Altarmen, unzähligen Inseln, geflutetem Grünland, Lagunen und Kanälen in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Viele von den kleinen Inseln sind Termitenhügel. Diese sind von Pilz züchtenden Termiten erbaut worden. Bei jenen Termiten handelt es sich um eine Termitenart von über 400 in ganz Afrika, die mit ihren großartigen Gebilden zahlreichen Tieren Nahrung und Schutz ermöglichen.
baobab-sonnenuntergang-okawango-deltaIn der Trockenperiode umfasst das Delta vom Okavango 15.000 km² und während der Flutperiode ist es möglich, dass es auf über 22.000 km² ansteigt. Im Bereich der Flora gehören vor allem Akazien, Schilf, Regenbäume, Eselsfeigen, Mangostane, Mokolwane-Palmen und Leberwurstbäume zu den elementarsten Pflanzenarten. Die stetigen Sümpfe entwickeln sich in dem untersten Bereich des Deltas zu jahreszeitlichen Sumpfarealen sowie zu geflutetem Grünland.
In südöstlicher Richtung wird der Blick auf die dritte Vegetationszone freigemacht, das Trockengebiet. Hier können Sie insgesamt drei große Landmassen finden: die Moremi-Landzuge, die Matsebi Ridge und Chief´s Island. Die Gegend ist zum größten Teil mit Unterholz, Mopanebäumen und Akazien bewuchert und mit Senken, bzw. sogenannten Pfannen durchzogen. In den Wintermonaten kommen zahllose Säugetiere in diese Region, um sich zurückzuziehen. Hauptsächliche Attraktionen für Touristen in den Trockenzonen und im Delta, sind die Beobachtungen von Vögeln und Wildtieren. Aber auch Bootsfahrten mit dem traditionellen Einbaumkanu (Mokoro) sind gleichermaßen beliebt bei den Besuchern.
löwenrudel-okavango-deltaDer Bestand und die Artenvielfalt im Okavano Delta hat nach einer jüngsten Zählung, beeindruckende Zahlen hervorgebracht. Es wurden 444 Vogelarten, 122 Säugetierarten, 1300 unterschiedliche Gattungen von Bedecktsamern, 71 Fischarten und 64 Reptilienarten notiert. Für die Wiedereinbürgerung von Nashörnern gab es eigens entwickelte und effektive Maßnahmen, die dafür gesorgt haben, dass es jetzt wieder vier Spitzmaulnashörner und etwa 35 Breitmaulnashörner in Botswana leben. Während Ihrer Reise sollten Sie insbesondere Nashörner, Elefanten, Flusspferde, Wasserböcke, Kudus, Büffel, Krokodile, Giraffen, Impalas, Riedböcke, Zebras, Gnus, Duckers, Steinböcken, rote Letschwes, Karakals, Geparden, Löwen, Kuhantilopen, Leierantilopen, Rappenantilopen, Servals, Pferdeantilopen, Ginsterkatzen und Leoparden auf Ihrer Beobachtungsliste stehen haben. Aber auch die Fülle an Wasser- und Landvögeln und Zug- und Standvögeln ist mehr als beeindruckend. Einige dieser Arten sind weltweit selten geworden und lassen sich nur selten sehen. Beobachtungen der gesamten Fauna hängen jedoch immens von der jeweiligen Jahreszeit ab und wie das Nahrungs- und Wasserangebot sich verhält. Inzwischen wurde der Okavango für die Aufnahme in die Welterbestätten vorgeschlagen.

Das Moremi Wildreservat

Das Wildreservat Moremi zählt zu den eindrucksvollsten und besten Nationalparks in ganz Afrika. Der Park kann auf einige bedeutende Auszeichnungen zurückblicken. Die "Indaba" ist die wichtigste Messe für Tourismus in Südafrika und im Jahr 2008 wurde Moremi dort von der angesehenen African Travel und Tourism Association für das "besten Wildreservat Afrikas" ausgezeichnet. Das Wildreservat ist in Afrika das erste Schutzgebiet, welches auf die Veranlassung der hiesigen Einwohner beruht. Das Volk der Batawana in Ngamiland zeigte sich bestürzt und zeitgleich besorgt über das unkontrollierte Jagen und die Überweidung. Die Wildbestände in dem Land ihrer Vorväter nahmen in rapiden Schritten ab. Unter der Hauptverantwortung der Witwe von dem verstorbenen Häuptling Moremi III, erklärte das Volk im Jahr 1963 Moremi mutig zum Wildreservat. Es ist innerhalb des Okavango Deltas, dass einzig offiziell erklärte Schutzgebiet. Aus diesem Grund wird ihm eine überaus große Bedeutung für Naturschutz, Wissenschaft und Umweltschutz zu Teil.
Ohne Zweifel gehört das Reservat zu den attraktivsten Schutzgebieten des Landes und wahrscheinlich sogar auch international gesehen. Moremi befindet sich geografisch betrachtet in dem mittleren und östlichen Bereich vom Okavango Delta. Von ihm umfasst wird Chief´s Island und die Moremi-Landzungen, und kann daher eines der sattesten und umfassendsten Ökosysteme des gesamten Kontinenten vorweisen. Gerade für die Beobachtungen von Flora und Fauna ist dieses Areal prädestiniert. Hier kommen sämtliche wild lebende Fleischfresser, Pflanzen und mehr als 400 verschieden Vogelarten zusammen. Darunter befinden sich auch gefährdete Arten. In den letzten Jahren wurde das Spitzmaul- und Breitmaulnashorn in dem Nationalpark wieder angesiedelt, wodurch Moremi sich zum Lebensraum der "Big Five" aufgestiegen ist.
Die Uferteile und das Delta kommen zusammen auf ein etwa 3.900 km² Fläche und sorgen für meist immer wehrende feuchte Auenlandschaft. Dazu gehören Grünland, Flusswälder, Pfannen, Mopanewälder, Wasserläufe, Teiche und Lagunen. Gerade Reisende mit Wohnwagen haben Moremi zu einem beliebten Ziel gemacht und viele koppeln diese Route mit dem Besuch des Chobe-Nationalparks, welcher in nordöstlicher Richtung gelegen ist. Für die sagenhaften Sonnenuntergänge des Deltas, ist Ihnen der dörfliche Campingplatz "Third Bridge" zu empfehlen.

Linynati, Selinda und Kwando

In der unmittelbaren Umgebung des Caprivi-Zipfels und somit aber äußersten Norden von Botswana, liegen drei Reiseziele, die zu den entlegensten, attraktivsten und wildesten des Landes zählen. Inmitten des Okavango Deltas im Süden und dem im Osten befindlichen Chobe-Nationalpark, erstrecken sich breiten Konzessionsgebiete Linyanti, Selinda und Kwando. Mit ihren Landschaften und hervorragenden Möglichkeiten für die Beobachtung von wilden Tieren stehen sie Okavango in Nichts nach. Auch nicht zuletzt wegen der sich ähnelnden geografischen Begebenheiten, denn wie auch der Okavango durchfließt der Kwando beginnend von Angola den Caprivi-Zipfel und kommt dann in Botswana an. Die Wasserfluten entleeren sich in den Linyanti-Sümpfen und die abfließenden Massen laufen in den Linyanti-Fluss, wo sie schlussendlich im Chobe-Fluss münden. Die durch die Aufteilung der Flüsse entstandenen Sümpfe blicken auf eine gleichermaßen naturgeschichtliche Entwicklung zurück, wie auch der Okavango. Das Landschaftsbild wird geprägt von Röhricht, Lagunen, traumhaften Kanälen und Papyrusflächen. Zahlreiche Wasserläufe werden umgeben von beeindruckenden Bäumen und Auwäldern. Die Sümpfe treffen hier auf ausgetrocknete Flussbeten, den Savuté Channel und den Selinda Spillway. Man geht davon aus, dass deren Mangel an Wasser auf unterirdische Verwerfungen, die die Wassermengen nicht durchlassen, basiert. Diese Verwerfungen gelten zudem als der südlichste Punkt von dem Große Afrikanischen Grabenbruch.
Die Wildreservate verlaufen entlang der Flussufer. Der Linyanti im Osten mit einer Fläche von 1.250 km², der Selinda im Süden mit 1.350 km² und im Nordwesten der Kwando. Vom Chobe-Nationalpark reicht ein kleines Gebiet in die Sumpfgebiete und in den Linyanti-Fluss. Hier finden Sie einen staatlichen Campingplatz sowie für Individualreisende diverse Einrichtungen. Die Konzessionsgebiete hingegen bieten Ihnen private Camps an.
Dieses Gebiet ist wie geschaffen für alle großen Wildtiere und die Flüsse Linyanti und Kwando sind immer wasserführend. Aus diesem Grund sind sie ein elementarer Anziehungspunkt für die Fauna Nordbotswanas während der Trockenperiode. Dazu gehören große Herden von Zebras, Elefanten, Büffeln und Gnus. Abhängig von Jahreszeit, Wasser- und Nahrungsangebot können Sie in dem privaten Konzessionsgebiet beinah sämtlich natürlich vorkommenden Raubtiere und Antilopen begegnen. Auf dem Sichtungsplan stehen Löwen, Schakale, Hyänen, Servals, Leoparden, Karakals, Impalas, Gnus, Kudus, Giraffen, Riedböcke und wenn Sie Glück haben auch die seltene Sitatunga.
Ein besonderes Attribut dieser Gegend Botswana, ist die enorme Abgeschiedenheit und das Gefühl der Losgelöstheit. Die privaten Camps sind zudem sehr klein und fassen nie mehr als insgesamt 20 Besucher.

Maun

Maun befindet sich am südlichsten Rand vom Okavango Delta und stellt Botswanas touristische Hauptstadt dar. In den letzten Jahren wurden hier einige Modernisierungen vorgenommen, jedoch bleibt das Gefühl eines staubigen Grenzortes. Die meisten Touristen nutzen Maun als Basis ihrer Reisen nach Botswana und ins Delta. Der Grund liegt in der direkten Flugverbindung nach Gaborone und Johannesburg. Die Stadt ist der Hauptort vom Stamm der Batawana und das Verwaltungszentrum vom Distrikt Ngamiland. Von den Batwanan erfolgte eine Abspaltung von den Bangwato, die in Serowe leben. Wegen Unstimmigkeiten über die Entscheidung wer der Stammes-Oberhaupt sein soll, gingen der Kgosi (Häuptling) Tawana sowie sein Gefolge zum Ende des 18. Jahrhunderts und siedelten in Ngamiland an. Nachdem die Batawana zuerst Orte wie Tsao, Toteng und das Ufer am Ngami See zu ihrem Hauptort erklärten, siedelten sie schlussendlich im Jahr 1915 in Maun an. Das Distrikt Ngamiland ist die Heimat von vielen interessanten ethischen Gruppierungen. Es leben hier die Bayei, Hambukushu und Basubiya, die allesamt ihren Ursprung in Zentralafrika haben. Des Weiteren sind auch die Flussbuschmänner "Banoka" mit ihrem Ursprung im Okavango Delta zu erwähnen, die Bakgalagadi sowie die Baherero. Letztere stammen aus Namibia und ihre Frauen sind bunt im viktorianischen Stil gekleidet, sobald sie vor ihren Rondavels sitzen oder spazierengehen.
Leider übersehen viele Reisende die Geschichte der Menschen in Maun, da viele den Ort ausschließlich als zentrale Basis für ihre Fahrten ins Delta nutzen. Dabei ist ein Besuch in die traditionellen Dörfer jedem Touristen wärmsten zu empfehlen.
Während der 80er Jahre kam es zu einem drastischen Tourismusanstieg in Maun, welcher eine nachhaltige Entwicklung mit sich brachte. So tummelten sich massenweise Veranstalter für Safaris in der Stadt und die Parkplätze waren übersät mit ihren Schildern. An sämtlichen Ecken und freien Plätzen wurden Gästehäuser, Einkaufszentren, Hotels und Boutiquen gebaut. Inzwischen ist hier jedes Preissegment vertreten, beginnend von alltäglichen Artikeln bis hin zu edlen Pralinen, Weinen, französischem Käse und Champagner. Die Veränderungen der Zeit haben dafür gesorgt, dass man über den Tag hinweg sich an den wilden Tieren und der Natur ergötzen kann und es sich am Abend gemütlich macht mit einer DVD. Zu empfehlen ist Ihnen auch ein Besuch des alten Regierungsgebäudes in Maun, dieses stammt noch unmittelbar aus der Kolonialzeit. Durch Maun fließt der Fluss Thamalakane und verleiht den Touristen einen Vorgeschmack auf die Abenteuer.

Wildleben in Maun - Educational Park

Der Educational Park liegt am Stadtrand, ist eines der kleineren Wildreservate und beheimatet viele kleine Säugetiere und Antilopen. Aber auch Raubtiere können Sie hier während Ihrer Wildbeobachtung zu Fuß, entdecken.
Okavango Swamps - Crocodile Farm
Hierbei handelt es sich um eine gewerblich betriebene Farm für Krokodile. Sie liegt ca. in 15 km Entfernung von Maun an der Sehitwa Road. Hier haben Sie die Möglichkeit Krokodile jeden Alters direkt in die Augen zu schauen.

Kulturelle Dinge in Maun - Kulturdorf Bayei

Das Kulturdorf Bayei ist ca. eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt von Maun und bietet eine zwei bis drei Stündige Besichtigung durch das traditionelle Leben im Dorf. Lernen Sie die Bewohner kennen und lassen Sie sich dazu einladen, bei haushaltstypischen Arbeiten wie z.B. Maisstampfen mitzuhelfen. Oder erleben Sie, wie es ist eine Mahlzeit am offenen Feuer zu zubereiten. Ihnen wird hier gezeigt, wie traditionelles Werkzeug hergestellt wird und Sie erhalten einen Einblick in die Korbflechterei. Tanz und Musik sind für Augen und Ohren gleichermaßen.

Naturgeschichte im Nhabe Museum

Das Nhabe Museum ist vergleichsweise klein aber beinhaltet trotzdem zahlreiche Exponate über Botswanas Naturgeschichte und Kunsthandwerk.

Kunsthandwerk in Maun

Das Angebot in Maun wächst stetig. Sie haben eine Fülle an Einkaufsmöglichkeiten sowie eine Handvoll Läden aus dem Kunstgewerbe. Diese bieten Ihnen zahlreiche Erzeugnisse und Produkte aus den afrikanischen Ländern und natürlich auch aus Botswana. Die überwiegende Anzahl dieser Geschäfte befindet sich entweder in der Nähe des Flughafens oder im Stadtzentrum Mauns. Sie können den Einheimischen bei ihrem Kunsthandwerk über die Schulter schauen, wenn Sie zum Stadtrand von Maun fahren.

Exklusive Waren aus Botswana

Unweit von Maun liegt Matlapaneng. Hier haben Sie die Chance den hiesigen Korbflechtern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Selbstverständlich können Sie so einen handgeflochtenen Korb auch käuflich erwerben.
An der Shorobe Road befindet sich die Werkstatt Sibanda´s Crafts. Sämtliche Textilien wie Kissenbezüge, Tischdecken, Teppiche etc. werden hier aus Baumwolle handgefertigt.
Von Hand bemalte und gefertigte Töpferwaren finden Sie ebenfalls an der Shorobe Road im Okavango Ceramics.
Auch einen Besuch wert ist die Fabrik "The Velvet Dust Might". Hier bekommen Sie sämtliche Haushaltsartikel, Schmuckwaren und Baumwollbekleidung. Einfach von der Shorobe Road die Abzweigung zur Okavango River Lodge nehmen und im hauseigenen Coffee-Shop leckere Kuchen- und Brotsorten mit einer Tasse Kaffee genießen. Selbstverständlich selber hergestellt.

Tsodilo Hills

Die Tsodilo Hills ragen aus den Weiten der Kalahari hervor und färben sich Kupfernd bei Sonnenuntergang. Zu den Einwohnern gehören die Ureinwohner "San" und die "Hambukushu" die in den vergangenen 200 Jahren immer wiederkehrten. Für sie ist Tsodilo eine heilige Stätte, die mit dem Geist der Ahnen ausgefüllt ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund fühlen auch Touristen eine spirituelle Aura, die die Tsodilo Hills umgibt.
Durch die Vorfahren wurden hier zahlreiche religiöse Rituale vollzogen, meistens um für Regen oder um Hilfe zu bieten. Zudem wurden von ihnen auch die Felsen bemalt, dessen Symbole und Sinn bis heute verborgen sind. Wenn Sie die drei Haupthügel erforschen, begeben Sie sich in die Vorzeit. Die drei Haupthügel werden übrigens als Mann, Frau und Kind bezeichnet. Archäologen erforschen die Tsodilo Hills bereits seit über 30 Jahren und sind sich sicher, dass die Gegend schon mindestens 100.000 Jahre hinweg über bewohnt ist. Was bedeuten würde, dass sie zu den ältesten geschichtlichen Stätten überhaupt gehört. Es wurden hier zahlreiche Relikte aus längst vergangen Zeiten gefunden wie beispielsweise Perlen von Muscheln, geschnitztes Stein- und Knochenwerkzeug, Eisenwaren, Perlen aus Glas, Gefäße aus Ton. Genannte Gegenstände werden auf ein Alter von 90.000 Jahren geschätzt. Funde in Divuyu stammen aus der Zeit von 700 und 900 nach Christus und deuten darauf hin, dass Bantu, bereits seit mehr als 1.000 Jahren am Fuß des Hügels leben. Hierbei dreht es sich um Züchter von Rindern, welche sich auf der Ebene niederließen um mit asiatischen Glasperlen, atlantischen Muschelschalen und aus dem Kongo stammenden Kupferschmuck zu handeln. Eintauschen wollten sie sie wahrscheinlich gegen Felle und Roteisenstein. Unter den diversen Gruppen herrschte eine emsige Handelsbeziehung. Bei Ausgrabungen hat man herausgefunden, dass über 20 Bergwerke Hämatit (Roteisenstein) hervorbringen. Hierbei handelt es sich um ein Eisenoxid, das glitzert und früher eine kosmetische Verwendung hatte. Malereien auf Felsen sind beinah überall zu finden. Sie zeugen von menschlichen Ansiedlungen seit Jahrtausenden. Regional gehören diese Felsmalereien zu den wichtigsten und schönsten. Zusammengefasst sind es um die 4000 Zeichnungen, wobei einige rot aufgetragene Fingermalereien darunter sind und auch geometrische Muster. Die roten Malereien stammen zum größten Teil während des ersten Jahrtausends nach Christus. Die bekanntesten Malereien zeigen Nashörner und eine auf einem Felsen befindliche Elenantilope. Eine Vielzahl dieser Zeichnungen ist nur schwer zu erreichen, was eventuell auf die religiöse Bedeutung zurückzuführen ist. Zudem haben die Felsmalereien in den Tsodilo Hills einen mystischen Beigeschmack, da sie weit entfernt sind von anderen Zeichnungen in Südafrika. Die nächste bekannte Stelle liegt in einer Entfernung von 250 Kilometern. Des Weiteren ähneln die Malereien den übrigen im südlichen Afrika so gut wie gar nicht, bezogen auf die Auswahl und den Stil diverser Motive. Oft sind es einzelne Figuren und über die Hälfte zeigt Haus- und Wildtiere. Teilweise zeigen sie auch Szenen aber kaum stellen sie dabei eine ganze Geschichte dar. Im Jahr 2002 wurden die Tsodilo Hills zur Welterbestätte ausgewiesen, wegen der immensen kulturellen und geschichtlichen Bedeutung.
Wenn Sie sich die Zeichnungen in den Felsen anschauen wollen, können sie unterschiedliche Wanderwege benutzen. Da wären der Cliff Trail, der Lion Trail und der Rhino Trail. Empfehlenswert ist es, wenn Sie nicht alleine wandern, sondern unter Führung. Bei den beheimateten Hambukushu und den San werden Sie mit Sicherheit jemanden finden, der Sie begleitet.
Direkt am Eingang ist ein kleines Museum untergebracht und der bedeutendste Platz zum Campen liegt am Hauptgebäude vom Museum. Hier gibt es Wasser und sanitäre Anlagen. Die drei anderen kleineren Zeltplätze leider nicht.

Gcwihaba Höhlen

Die Gcwihaba Höhlen gehören in Botswana zu den entlegensten und natürlichsten Gegenden. Sie stellen ein unglaubliches Labyrinth dar aus Durchgängen, Gruben, Sinterdecken, Stalagmiten, Höhlen und Stalaktitenformationen. Der nördliche Eingang ist der meist gewählte in die Grotten und Sie werden sogleich von zahllosen Fledermäusen begrüßt, die mit ihren Köpfen nach unten hängen. Zu den meist vertretenden Arten gehören die Geoffroy Schlitznase, die Dent-Hufeisennase und die Riesenrundblattnase. Letzter ist in Südafrika die größte sich von Insekten ernährende Fledermaus. Allesamt sind harmlos, allerdings kann es passieren, dass sie beim Besuchereinlass verschreckt werden und kreischend in die Luft aufsteigen.
Manche der Gwihaba Höhlen haben eine Höhe von über 10 Meter und andere hingegen können Sie nur mit Mühe bäuchlings durchqueren. Einige der Stalaktiten werden im Laufe der Zeit sechs Meter hoch und verschmelzen mit den Stalagmiten. Es entstehen organische Säulen, die den Eindruck erwecken, als würden sie die gesamte Höhle tragen.
Die "Drotsky Höhle" ist die elementarste Grotte und hat ihren Namen von dem Farmer Martinus Drotsky aus Ghanzi. Er ist der erste Europäer dem im Jahr 1934 von den Kung San diese Höhlen gezeigt wurden. Die Gcwihaba Höhlen gehören seit beinah drei Millionen Jahren zum Kalahari-Ökosystem. Gcwihaba hat einmalige Bestandteile der Fauna und Flora hervorgebracht. Dazu gehören die Wunderbaumfeige, welche ausschließlich nur hier wächst und hier beheimatete Aloe-Arten. Aber auch Rüppelpapageien, Höcker-Landschildkröten, Schleiereulen und Dickschwanzgeckos sind nur hier beheimatet.
Archäologen fanden hier Gegenstände, die darauf schließen lassen, dass das Gebiet vor Jahrtausenden besiedelt gewesen ist. Man geht davon aus, dass die Höhlen noch weitere bedeutende Erkenntnisse darüber geben können, wie die Urmenschen sich auf ihre Umwelt eingestellt haben.
Die Gcwihaba Höhlen sollen auf die Liste der UNESCO von Welterbestätten aufgenommen werden und hat bereits den Status eines Nationaldenkmals inne.
Die Aha Hills
In ca. 50 km nordwestlicher Richtung von Gcwihaba, an der beidseitigen Grenze verlaufend zu Namibia und Botswana, liegen die Aha Hills. Diese sind eine von Klüften übersäte und raue Bergkette, die aufgrund der Verwitterung zahlreiche Brüche und Risse aufweisen. Die Aha Hills gehören überwiegend zu Botswana und beanspruchen eine etwa 245 km² große Fläche.

Chobe-Nationalpark

Der Chobe-Fluss durchzieht wie ein breites strahlend blaues Band die Landschaft. Er durchkreuzt die kleine Stadt Kasana und fließt dann direkt in den Chobe-Nationalpark und dessen Wildnis. Der Fluss Chobe gehört zweifelsfrei zu den schönsten Strömen, die Afrika zu bieten hat. Er ist der Lebensraum für eine einmalig Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der Chobe-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von ca. 11.700 km² und wurde im Jahr 1968 eingerichtet. Der Park beinhaltet Waldgelände, Sümpfe und Überschwemmungsgebiete. Der Fluss Chobe bildet dazu die nördliche Grenze. Insgesamt besteht der Chobe-Nationalpark aus vier Bereichen, die sich klar definiert voneinander unterscheiden. Zu den Bereichen gehören der Linyanti, der Chobe Riverfront, der Savuté und die Ngwezumba-Pfannen.
Das Großwildrevier Chobe Riverfront ist das am meist besuchte und ist am günstigsten gelegen. Bekannt ist das Revier vor allem für seine gewaltigen Herden von Kapbüffeln und Elefanten. Sie kommen vor allem in den Wintermonaten an die Tränken. Zu dieser Jahreszeit können Sie gleichzeitig hunderte Elefanten auf einmal bestaunen. Hier ist es Möglich, während einer einzigen Beobachtungsfahrt bis zu 15 unterschiedliche Tierarten zu entdecken, wie Impala, Affen, Rappenantilopen, Wasserböcke, Pukus, Pferdeantilopen, Giraffen, Buschböcke, Kudus, Lechwes, Warzenschweine, Schakale, Paviane, Hyänen, Leoparden und Löwen. Machen Sie eine Bootsfahrt und entdecken Sie die Tiere und den Park aus einem bisher unbekannten Blickwinkel. Sie kommen in greifbare Nähe zu unterschiedlichsten Wasservögeln, Krokodilen und Flusspferden. Es sind hier mehr als 460 Vogelarten gezählt worden und daher ist der Chobe-Nationalpark einer der wichtigsten afrikanischen Standorte für eine Vogelsafari. Lassen Sie sich mitreißen von Kormoranen, Sporngänsen, Nilgänsen, Schlangenhalsvögeln, Heilige Ibisse, Fischadler, Bindenfischeulen, diverse Racken, Karminspinte, Kampfadler sowie sämtliche Familienangehörige der Storch- und Eisvogelfamilie.
Im nordangolanischen Hochland entspringt der Fluss Chobe und hat, bei seiner Ankunft im botswanischen Ngoma bereits eine enorme Reise hinter sich. Genau wie beim Sambesi und dem Okavango wirken sich auch beim Chobe und seinem Verlauf die Verlängerungen des Großen Grabenbruchs aus.Genannte drei Flüsse verfügen über die größten Wassermassen in Südafrika.

Ngwezumba-Pfannen

In 70 km südlicher Richtung vom Chobe befinden sich Ngwezumba-Pfannen. Sie setzen sich zusammen aus einem gewaltigen Komplex aus Tonpfannen. Umgeben werden sie von Flächen aus Grünland und Mopanewäldern. Im Verlauf der Regenzeit befüllen sich die Pfannen mit Wasser auf. Tiere die sich sonst an den Ufern der Flüsse Chobe und Linyanti tränken, werden durch die mit Wasser gefüllten Pfannen regelrecht angelockt.
Savuté
Savuté liegt in der Mitte des Nationalparks und ist in erster Linie bekannt für die zahlreichen Raubkatzen wie Hyänen, Löwen und Geparden. Savuté weist eine Reihe von geografischen Kuriositäten auf. Ein großes Mysterium gibt der Savuté Channel selbst auf. Er trocknete in den vergangenen 100 Jahren immer wieder aus nicht bekannten Gründen aus und war dann immer wieder erneut Wasserführend. Aufgrund dieser gelegentlichen Führung von Wasser, sind längs des Wasserlaufs zahlreiche abgestorbene Bäume zu finden. Wenn das Flussbett ausgetrocknet war, keimten und wuchsen sie an und überfluteten wenn das Wasser wiederkam.
Linyanti
Während der trockenen Monate im Winter, haben Beobachter von Wildtieren die besten Chancen für Sichtungen. Linyanti ist zum Chobe Nationalpark angehörig und verfügt über einen allgemein öffentlichen Platz zum Campen. Es ist befindlich zwischen dem in Osten gelegenen Jagd-Konzessionsgebieten und den im Westen liegenden Fotosafari Konzessionsgebieten.

Kasane

Kasane stellt die Pforte zum Chobe-Nationalpark und ist gleichzeitig vom Distrikt Chobe das Verwaltungsgericht. Außerdem ist Kasane ein zentraler Ausgangspunkt für Touren zu den Caprivi-Zipfeln in Namibia, nach Sambias Livingstone und in das nahe gelegene Simbabwe zu den legendären Victoria-Fällen. Der Ort befindet sich nur ein paar Kilometer entfernt von dem Punkt, wo der Fluss Chobe in den Fluss Sambesi fließt. Hier finden Sie auch das berühmte Vierländereck bestehend aus Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe. Wenn Sie wenige Kilometer weiterfahren, gelangen nach Kazungula, wo es zwischen Botswana und Sambia eine Fährverbindung gibt.
Die Hauptstraße von Kasane verläuft längs des Flusses und weiter ins Landesinnere, sind zahlreiche Gästehäuser und Lodges für Touristen errichtet worden. Viele dieser Unterkünfte befinden sich in ausgezeichneter Lage mit großartigen Ausblicken auf die Tierwelt und den Fluss. Viele Reisende machen am Vormittag eine Pirschfahrt und nutzen den Nachmittag für einen Ausflug mit dem Boot. Pirschfahrten am Nachmittag geben jedoch einen außergewöhnlichen Blick frei auf Elefanten. Des Weiteren begehrt sind auch die Tagesreisen zu den 80 km entfernten Victoria-Fällen.
Kasane selbst hat eine handvoll kleinerer Einkaufszentren, wo Sie problemlos Dinge für den Grundbedarf erwerben können, aber es gibt auch schöne Läden für das Kunstgewerbe. Der Park in 10 Kilometer Entfernung ist das größte Attraktion von Kasane.
Der Affenbrotbaum
Direkt hinter Kasanes Polizeistation steht ein gewaltiger Affenbrotbaum. Dieser hat einen Hohlraum und bietet so gleich mehreren Personen Platz in ihm. In früheren Zeiten wurde der Baum als Gefängnis von der Kolonialverwaltung genutzt.
Der Schlangenpark
Im Schlangenpark von Kazungula haben etwa 50 Schlangen ihr zu Hause. Insgesamt 17 verschiedene Arten genießen hier einem Umfeld ähnlich eines Gartens ihr Dasein. Zu den Bewohnern gehören sowohl die zahme Hausschlange, als auch die Schwarze Mamba und die todbringende Boomslang (Afrikanische Baumschlange). Betrieben wird der Schlangenpark von der nichtstaatlichen Organisation "Carakal".

Liambesi-See

Der ausgetrocknete Liambesi-See lässt bei den Einwohnern der Enklave Chobe immer noch Erinnerungen wach werden. In früheren Zeiten war er für sie eine gefestigte Existenzgrundlage. Auch heute haben die Bewohner noch Hoffnung, dass er sich irgendwann wieder füllt und dann wird ein großes Fest veranstaltet.
Die Gedenkstätte Lesoma
Die Gedenkstätte Lesoma erinnert an den brutalen Bürgerkrieg im Jahr 1977 in dem einstigen Rhodesien. Hier wurde auch Botswana schwer getroffen. Insgesamt 15 Mitglieder der landeseigenen Streitkräfte ließen bei den Übergriffen ihr Leben. Jedoch sorgte der Bürgerkrieg nur dafür, dass Botswana noch energischer hinter seiner Einstellung als friedliebendes Land stand.

Die heißen Quellen von Kasane

Der Naturquelle von Kasane spricht man heilsame Kräfte zu mit seinem salzigen und warmen Wasser. Inmitten der Ortschaften Kasana und Kazungula gibt es zudem ein Wildtierkorridor.
Die Seboba-Stromschnellen
Die Seboba-Stromschnellen können Sie an dem Ort finden, wo eine Felsbarriere dem starken Chobe-Fluss und seinen Wassermassen den Weg versperrt. Daraus entwickeln sich die Stromschnellen an deren Ufer die Wasserbeerenbäume gedeihen, von denen der Ort Kasane auch seinen Namen hat.

Das Waldschutzgebiet Sibuyu

Dieses Waldschutzgebiet stellte in früheren Zeiten für das San-Volk und deren Jäger und Sammler ein wahres Paradies dar. Wasser gab in ausreichenden Mengen und die Wildbestände waren satt und reichlich. Es wuchsen überall Gemüsepflanzen und wilde Früchte. Inzwischen kann man bei Nunga nur noch anhand der Ruinen auf eine einstige Besiedlung von Menschen schließen. Das Areal zeichnet sich besonders zum campen und für Safaris aus. Insbesondere in der Umgebung der Salzpfannen.

Das Waldschutzgebiet Kazuma

Der am meist frequentierte Elefantenkorridor liegt hier in dem Waldschutzgebiet Kazuma. Er stellt die Verbindung zwischen den zwei größten Parks weltweit, dem Hwange-Nationalpark von Simbabwe und dem zu Botswana gehörenden Chobe-Nationalpark. Besonders für Safaris und Camping eignet sich dieses Waldschutzgebiet.


Karte Nord Botswana

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Maun: -19.995262, 23.418077
Moremi Nationalpark: -19.366863, 23.045197
Linyanti Sümpfe: -18.294623, 23.909966
Selinda: -18.667847, 23.239445
Tsodilo Hills: -18.769447, 21.754013
Gcwihaba Höhlen: -20.021601, 21.354611
Chobe Nationalpark: -18.666667, 24.500000
Ngwezumba-Pfannen: -18.450000, 24.866667
Kasane: -17.795231, 25.171130
Liambesi-See: -17.900000, 24.333333
Sibuyu: -19.026110, 25.827066
Kazuma: -18.425886, 25.497047
Savuti: -18.568262, 24.067012