Selbstfahrer bei einer Namibia Reise

Namibia Reise als Selbstfahrer

Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Namibia. Damals las ich einen Reisebericht, der mich in seinen Bann zog. Gemeinsam mit meinem Mann Hans sowie einem befreundeten Ehepaar beschloss ich nun mit 45 Jahren, endlich meinen Lebenstraum zu erfüllen und eine Namibia Reise als Selbstfahrer zu buchen. Wir entschieden uns für eine 14-tägige Selbstfahrerreise, die uns durch den Süden und Westen des Landes führte. Gebucht haben wir beim Spezialisten für Namibia-Reisen www.natuerlich-reisen.net. Durchgeführt wurde die Safari-Rundreise von Harald Braun und seinem super Team von African Dreamtravel. Als Fahrzeug stand uns ein Toyota Hilux zur Verfügung, dessen Komfort die Reise zu einem angenehmen Erlebnis werden ließ. Unsere Rundreise führte uns unter anderem nach Windhoek, nach Swakopmund sowie zum Fish River Canyon und in die traumhafte Kalahari Wüste.

Erkundung der Kalahari Wüste an Tag 1

Mit dem Flieger trafen wir am ersten Tag unserer Reise in Hosea Kutako ein. Dort konnten wir ohne Probleme unseren Toyota Hilux abholen, um uns auf dem Weg zum ersten Nachtlager, der Anib Lodge, zu machen. Diese befindet sich inmitten der atemberaubenden Kalahari Wüste. Die Abendstunden nutzten wir, um die Wüste ein wenig zu erkunden. Einen derart schönen Sonnenuntergang habe ich nie zuvor erlebt. Eine Safari wie man sich Afrika vorstellt.

Namibia Reise als Selbstfahrer

Fish River Canyon an Tag 2 und 3

Im Süden des Landes befindet sich der gewaltige Fish River Canyon, welchen wir am zweiten Tag ansteuerten. In der Nähe des Canyons kamen wir für die nächsten zwei Nächte in einer traumhaften Lodge unter. Der Fish River Canyon bot uns eine tolle Aussicht auf eine beeindruckende Landschaft. Bereits auf den Weg dorthin, erbklickten wir jedoch ein kleines Wunder, den Köcherbaumwald. Die einzigartigen Bäume, die in diesem Welt wachsen, sind zum Teil mehr als 300 Jahre alt.

Namibia Reise als Selbstfahrer - Fish River Canyon Namibia

Lüderitz erkunden an Tag 4

Am Morgen des vierten Tages machten wir uns mit dem Toyota auf in Richtung Lüderitz, wo wir tatsächlich die Namib Pferde entdeckten, welche in freier Wildbahn leben. Als die deutschen Truppen vor etwa 100 Jahren das Land verließen, ließen sie die Pferde zurück. Diese schafften es in den vielen Jahren nicht nur zu überleben, sondern ihre Art zu erhalten.

Ausflug ins Naukluft-Gebirge an Tag 5

Die Namib Wüste ist das größte Naturschutzgebiet des Landes. Zwar kann der Großteil der Wüste nicht erkundet werden, den kleinen Teil, den man sich als Besucher anschauen kann, machten wir jedoch unsicher. Oberhalb des Kuiseb Flusses hatten wir die Möglichkeit, uns die Wüste anzuschauen. Besonders beeindruckt waren wir von dem Sussovlei, einer Salz-Ton-Pfanne, die inmitten der Wüste liegt und ein herrliches Naturschauspiel bietet. Unsere Übernachtung an Tag 5 fand in der Namib Desert Lodge statt, einer komfortablen Unterkunft, die keine Wünsche unerfüllt ließ.

Namib Naukluft Park an den Tagen 6 und 7

In den frühen Morgenstunden machten wir uns auf in den Namib Naukluft Park. Unter anderem besuchten wir erneut die Sossusvlei. Auch einen Besuch der Ton-Pfanne „Dead Vlei“ ließen wir uns nicht entgehen. Den Tag in extremer Hitze überstanden wir dank einer großen Menge Wasser. Um die Mittagshitze gut zu überstehen, begaben wir uns zurück zur Lodge, bei der wir uns im kühlen Poolwasser erfrischen konnten. Weiteres Ziel an den Tagen 6 und 7 war der beeindruckende Sesriem Canyon.

Rundgang durch Swakopmund an den Tagen 8 und 9

Swakopmund ist eine der aufregendsten Städte Namibias. Keine Frage also, dass wir dieser Stadt während unserer Rundreise gleich zwei Tage widmeten. Mit dem Mietwagen erreichten wir unser Ziel recht schnell und widmeten uns unmittelbar nach Ankunft in der Stadt deren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Das Wahrzeichen Swakopmunds ist der Leuchtturm, welcher im Jahr 1902 erbaut wurde, und zwar durch die in Namibia stationierten deutschen Schutztruppen. Das archäologische Museum in der Stadt bietet einen tollen Einblick in deren Vergangenheit und ist ebenfalls einen Besuch wert. Zwei Tage lang schauten wir uns alles an, was diese tolle Stadt zu bieten hat. Souvenirs für unsere Kinder kauften wir hier ebenfalls.
Namibia Reise als Selbstfahrer -Swakopmund
Auf nach Damaraland an Tag 10

Auf Damaraland habe ich mich besonders gefreut, denn der Versteinerte Wald zog mich schon vor Jahren in seinen Bann, als ich darüber las. Die Orgelpfeifen in Damaraland waren ebenfalls beeindruckend. Einen einzigartigen Einblick in das Leben der Landesbevölkerung erhielten wir im „Living Museum“. Die Kultur und das Leben wurden uns hier auf faszinierende Art und Weise nähergebracht. Diesen Tag werden wir alle wohl nie vergessen.

Eroberung des Etosha Nationalparks an den Tagen 11 bis 13

An Tag 11 führte uns die Namibia-Rundreise mit dem Mietwagen in den Etosha Nationalpark. Um die Tierwelt genauer zu erkunden, begaben wir uns mehrfach zu großen Wasserlöchern. Unter anderem entdeckten wir Giraffen, Elefanten und Antilopen, die sich im Wasser Abkühlung verschafften. Wir nutzten die Gelegenheit, tolle Fotos für die Daheimgebliebenen zu machen.

Namibia Reise als Selbstfahrer -Etosha

Rückreise an Tag 14

An Tag 14 blieb uns leider nur noch, uns von diesem traumhaften Land zu verabschieden und die Rückreise anzutreten. Wir blicken auf einen spannenden, abwechslungsreichen und vor allem individuellen Urlaub zurück. Die Reise mit einem Mietwagen erwies sich als die goldrichtige Entscheidung, da sie eine hohe Flexibilität ermöglicht. Wir haben es genossen, das Land mit all seinen Facetten auf eigene Faust zu erkunden.

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