Malaria im Okavango Delta ( Bericht von Gisela Mair )
Malaria im Okavango Delta

Wie sieht es mit Malaria im Okavango Delta aus

Bei der Vorbereitung auf unsere Selbstfahrerreise durch Namibia und Botswana haben wir uns natürlich auch mit der Frage auseinandergesetzt wie es mit Malaria im Okavango Delta, Etosha Nationalpark oder Caprivi aus.

Zuerst haben wir, wie es jetzt ja schon fast jeder tut, das Internet bemüht. Ganz ehrlich da wird man total verrückt! 10 Berichte => 20 Meinungen, damit war uns nun wirklich nicht geholfen.

Malaria im Okavango DeltaDann war die Idee wir fragen bei unserer Krankenkasse, der SBK nach. Auf unsere Frage hin ob es im Etosha NP, am Caprivi und Okawango Delta Malaria gibt, mussten wir alle Daten wann wir wo sind angeben und schwupps hatten wir einen mehrseitigen „Reisegesundheitsbrief“ vorliegen. Darin wurden alle möglichen Impfungen, die man machen lassen kann und Krankheiten, die man sich einfangen könnte erläutert. Also der „Reisegesundheitsbrief“ war schon sehr informativ, aber ob wir jetzt Malariaprophylaxe machen oder nur ein Medikament als Standby mitnehmen sollen, das wurde uns daraus auch nicht klar.Informationen über Malaria findet Ihr auch beim Tropeninstitut. 

Also die Hausärztin gefragt, da kam dann nicht wirklich viel. Unsere Mitfahrer waren dann noch bei der Reisemedizinberatung, da wurde gesagt das Risiko wäre eher gering, aber eine Gelbfieberimpfung, die wir nun wirklich nicht gebraucht haben, die hatte man ihnen dann doch noch „verkauft“!

Es scheint, egal ob im Etosha NP, am Caprivi oder im Okawango Delta Malaria ist nicht wirklich gut einzuschätzen. Das Ganze ist eben abhängig von der Jahreszeit, hat‘s geregnet oder nicht und wie haben sich die Mückenbiester vermehrt!

Irgendwie war es immer angeblich ein „kleines bis größeres Risiko“ Malaria auf unserer Rundreise zu begegnen. Und egal wo wir nachgefragt haben oder uns versucht haben schlau zu machen, am Ende stand immer „wir müssen es selbst entscheiden“!

Unser Fazit: Wir waren im Juni 3 Wochen in Namibia und Botswana, haben beschlossen wir wollen auf Nummer sicher gehen und nehmen Malariaprophylaxe ein. Zusätzlich haben wir (zumindest abends) langärmelige Kleidung getragen, uns mit Mückenschutzmittel eingeschmiert und die Moskitonetze in den Lodgen runtergelassen.

Schön war, es gab so gut wie keine Mücken und wir haben alle 4 die Malariaprophylaxe sehr gut vertragen.

Mit dem Wissen das es um diese Jahreszeit so wenige Mücken gibt werden wir bei unserer nächsten Reise das Medikament (Malarone) nur als Standby mitnehmen.

Auch wir können euch nur mit auf den Weg geben, die Entscheidung wie ihr euch bzgl. Malaria im Okavango Delta schützt liegt bei euch selbst. Wer in Deutschland schon von Mücken „gefressen“ wird, fühlt sich vielleicht wohler mit Malariaprophylaxe (den ganzen Urlaub hysterisch vor jeder Mücke zu fliehen macht ja auch keinen Spaß) und wer sagt, Mückenstiche sowas kennt er nicht, sollte sich vielleicht wenigstens ein Standby Medikament mitnehmen.

Kleine Anekdote am Rande: Einige genießen einen oder mehrere Gin-Tonic zur Malariaprophylaxe. Ich habe mal nachgelesen, gegen Malaria würde wohl schon Tonic Wasser reichen, was allerdings bitter ist so alleine, besser schmeckt es mit Gin, der soll gegen Mücken „helfen“. Die mögen keinen Wacholder. ;-)) .. Na dann Prost!. Falls ihr mal eine Zeltsafari im Okavango Delta buchen möchtet findet ihr diese unter https://www.african-dreamtravel.de/zeltsafari-botswana/

 

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