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Der Köcherbaumwald bei Keetmanshoop

Der Köcherbaumwald oder Kokerboom Woud mit seinen 200 bis 300 Jahre alten Bäumen gehört seit 1955 zu den Nationalen Denkmälern des Staates Namibia.

Köcherbaum1Die Ansammlung von etwa 250 Köcherbäumen ist ein eher ungewöhnlicher Anblick, da die rund fünf Meter hohen Pflanzen gewöhnlich sehr vereinzelt in den Halbwüsten Namibias und im Nordwesten Südafrikas zu finden sind. Der Wald steht unter Naturschutz und wächst ca. 15 Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop in Südnamibia. Diese Vegetation ist an die widrigen Klimabedingungen der Region gut angepasst; gegen extreme Hitze und sogar Bodenfrost sind die Pflanzen ziemlich resistent. In den Monaten Juni und Juli schmücken große gelbe Blüten die Äste der Bäume, welche mittlerweile zu einem Wahrzeichen Namibias geworden sind. Besuchen kann man den Wald auf dem Gelände der Farm Gariganus an der Kreuzung der Straßen M29 und C17. In der Nähe bietet das “Quivertree Forest Camp” eine Übernachtungsmöglichkeit, wo auch der “Giant’s Playground” zu sehen ist. Die wüst übereinander gestapelten Steine erinnern tatsächlich ein wenig an Bauklötzer, die Riesen einst in der Landschaft zurückgelassen haben. Unweit dieser Farm lohnt auch ein Abstecher zur Farm Garas – hier gedeihen sogar 5000 der urtümlichen Köcherbäume. Ihren Namen verdanken die an Dinosaurier-Zeiten erinnernden Gewächse übrigens dem Volk der San. Diese fertigten mit viel Geschick aus ihrem Holz Köcher für Pfeile an. Im schönsten Licht erscheinen die fotogenen Bäume während der frühen Morgen- und späteren Nachmittagsstunden. Die Mittagszeit sollte man allein schon wegen der Hitze (besonders um die Weihnachtszeit) meiden.

 

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Köcherbaumwald -26.576200, 18.146601